Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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geſchwärzte Geſicht, that den falſchen Bart ab und ſagte nun:

Mutter, wiſſet Ihr, was mir leid thut?

Was denn?

Daß ich nicht vor drei Tagen den jungen Grafen erſchoſſen hab. So geſchickt kommt der mir nicht wie⸗ der. Ich hab' ihn ſchußgerecht auf's Genick gehabt und er wär' zuſammengebrochen und hätt' nicht mehr gemuckſt; ich hätt' ihm die Kugel durch den Leib ge⸗ ſchoſſen, daß die Sonne durchſcheint.

Du biſt mir ein ſchöner Kerl mit Deiner Reue!

Ja und ich hätt' was Gutes gethan, wenn ich den Kerl erſchoſſen hätte. Denket nur, Mutter, ſo ſind die vornehmen Leute, ſo ſind die, denen der Wald gehört und das Wild drin. Denket nur, Mutter, ich bin doch ein braver Kerl.

Wie ſo?

Denket nur, Mutter, wiſſet Ihr, warum der Graf im Wald geweſen iſt? Er hat nicht dabei ſein wollen, wie ſein Vater ſtirbt, drum reitet er fort und läßt den Alten allein verenden. Ich verſprech' Euch, wenn Ihr ſterben wollet und ich bin da, ſo bleib' ich bei Euch. Ich hätt' mir den Himmel verdient, wenn ich den Burſchen weggeputzt hätte. Wenn ich's damals ſchon gewußt hätte, ich hätt's gethan; ich hab's thun wollen, aus Spaß. Meine Freud' iſt nur, wie der Burſch ge⸗ zittert haben muß; ſo vor mir herreiten müſſen, und ich hab' die Kugel hinter ihm im Lauf und kann ihn jede Minute o, Du Wildenort!

Bei der Nennung ihres Familiennamens ſank Irma

.

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hab Mähr ich m iſt m heidi!

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