weige wie hinduch
reitenden
eiten Sie
nicht ge⸗ wußte das
ſtunden?“ Stimme.
als Irma raben zur hinein in denſelben en. Dos ſich ſeiner ſtig, als
Und es Pluto it r luſtiger inkt durch
351
die Waldbäume und ſpielt in funkelnden Lichtern auf Stämmen und Moos. Und weiter geht der flüchtige Ritt, weiter, immer weiter!
Jetzt iſt ſie oben auf dem Bergkamm, der breite See drunten glänzt wie Purpur.
„Dort!“ ruft Irma,„dort biſt du, kühler Tod!“
Pluto hält an, er glaubt, ſeine Herrin habe es befohlen.
„Du haſt Recht,“ ſagte ſie, ihm den Hals ſtreichelnd, „es iſt weit genug.“
Sie ſteigt ab und wendet das Pferd; es ſieht ſie noch einmal an mit ſeinen großen treuen Augen, ſie hat den Schleier zurückgeſchlagen.
„Zieh' heim, du ſollſt leben. Zieh' heim!“
Das Pferd ſteht ſtill. Da hebt ſie die Peitſche und giebt dem Pferde einen Schlag, daß es davonrennt; Mähnen und Schweif im Abendwind flatternd, rennt es dahin über den Bergkamm.
Irma ſteht und ſieht ihm nach. Dann ſetzt ſie ſich an den Rand eines vorſpringenden Felſens und ſchaut hinein in die weite Landſchaft und in die untergehende Sonne.
„Zum letztenmal, du ſchönes Licht, ihr Farben am Himmel, zum letztenmal, bevor ich in die Nacht des Todes ſinke...“
Einen Augenblick ſaß ſie ganz hingenommen von dem Anblick, der ſich ihr aufthat; ſie wußte nicht mehr, von wannen ſie kam, wohin ſie wollte. Da ſtanden in weiter Reihe die hochaufragenden Berge, vielgezackt, Gipfel an Gipfel, und immer tiefer hinein ragte ein


