rfahren. Herz an von den nur Dir nfühlen iſt ſtrk, n,
d Deinen
aiſt, aber
nden gut, e Stunde
ſſt. Ales
und. Sie
in kann. wie es Dir den npfinden! ſtet. Du
Dir und
Irma legte den Brief auf den Tiſch, aber ſie ſchob ihn unwillkürlich weit weg von dem des Königs, der noch un⸗ entfaltet hier lag. Jahre mußten vergehen, Meere da⸗ zwiſchen liegen, bevor man nach dieſen Worten die des Königs vernehme. Und doch— wie oft hat ſie mit Einem Athem und Einem Blick ihn und ſie gehört und geſehen.
Mit einer heftigen Bewegung wie im Zorn erbrach ſie den Brief des Königs und las:
„Es iſt mir tief ſchmerzlich, daß auch Sie, meine holde Freundin, erfahren müſſen, daß Sie das Kind eines Sterblichen ſind. Ich bejammere, daß Ihre ſchönen Augen weinen. Wenn auch das Erhabenſte noch der Läuterung fähig— und welches ſterbliche Weſen wäre deſſen nicht?— ſo wird dieſer Schmerz Ihren Hochſinn noch erhöhen. Aber bitte, ſteigen Sie nicht zu hoch, um uns ſo nieder und tief zu finden. Nehmen Sie uns mit auf Ihre Höhe.“
Die Mienen Irmas nahmen einen bitteren, ver⸗ ſteinerten Ausdruck an. Sie las weiter:
„Wenn Sie länger als ſieben Tage Ihr ſchönes Auge mit Thränen und Ihr hohes Herz mit Seuf⸗ zern quälen und allein leben wollen, ſo laſſen Sie mich das durch ein Wort wiſſen. Wollen Sie Ihre Trauer verlängern, auf einer Reiſe ſich ſelbſt und ein anderes Selbſt wiederfinden, ſo beſtimmen Sie, wohin Sie zu reiſen gedenken; nur nicht zu weit weg, nicht zu weit in das Land der Schmerzen, in ein Ihnen fremdes Land. Sie ſollen froh ſein, heiter und ſchnell überwinden.
Ihr wohlgeneigter K.“


