riffenheit
Lib eibarzt. wir ſollten
ſchickn.“ agte laut
r an die
g, dyß ſie angeregt zuckte ſie, Vorwürfe, hr geregt, nihr Ca⸗ ig ſchrieb. hr untet⸗ mann den ls Conrier le bei der nn ſie auf ten bis zu
tte er ein jett iſt er nen, man iß, woran Anderen.
N
Er wendete ſich zum Schloſſe zurück und ſeine Mienen waren jetzt gar nicht mehr unterthänig; unter der vorgehal⸗ tenen linken Hand ſagte er faſt laut zu ſich, indem er mit der Rechten die Bruſt ſtreichelte:„Als gemachter Mann kehre ich zurück, und mindeſtens Oberkämmerer muß ich ſein.“
Baum kam auf dem Herrenhauſe an. Die Kam⸗ merjungfer ſagte, daß Irma Niemand ſpreche und Nie⸗ mand ſehe.
„Wenn ſie nur aufſchreien möchte, der ſtille Schmerz tödtet ſie,“ klagte die Kammerjungfer.
Es wurde an die verſchloſſene Thüre Irmas ge⸗ klopft; man mußte lange auf Antwort warten. End⸗ lich fragte Irma, was es gebe? Sie mußte ſich an der Thürklinke feſthalten, da ſie die Stimme Baums erkannte. Iſt vielleicht der König ſelbſt gekommen?
Baum ſagte, daß er als Courier Ihrer Majeſtäten geſchickt ſei, um einen Brief abzugeben. Irma öffnete nur ſo weit, daß ſie ihre Hand herausreichte, nahm den großen Brief herein, legte ihn auf den Tiſch;— ſie hatte nichts von der Welt draußen zu erfahren, die Welt draußen kann ihr keinen Troſt geben, Niemand.
Endlich gegen Abend ſchlug ſie die Vorhänge zurück und entſiegelte das größe Couvert. Es lagen zwei Briefe darin; der eine trug die Ueberſchrift von der Hand der Königin, der undere von der des Königs. Sie entfaltete den Brief der Königin zuerſt und las:
„Du liebe, gute Irma!
(Die Königin nannte ſie zum Erſtenmal„Du.“ Irma wiſchte ſich mit einem Tuche über das und las weiter.)


