„Ich will nicht denken,“ ſagte Bruno plötzlich laut. „Ich will nicht! Morgen, übermorgen, ſpäter, nur jetzt nicht; jetzt will ich euch Gedanken nicht!“
Er lüftete den Hut, als müßten dadurch alle Ge⸗ danken davonfliegen, dann ſchlug und ſpornte er das Pferd, daß es ſich hoch aufbäumte und wild davon rannte. Die Sorgfalt, feſt im Sattel zu ſitzen, erlöſte ihn von aller übernächtigen Grübelei, denn als ſolche erſchien ihm das Sinnen und Denken. Er ſaß feſt, preßte dem Pferd die Schenkel in die Rippen und die körperliche Anſtrengung that ihm wohl. Dennoch mußte er plötzlich wieder an den Vater denken. Er ſpürte ein Zucken in der Bruſt... in dieſem Augenblick mußte es ſein... jetzt entfuhr der Bruſt des Vaters der letzte Athem... Die Hand Bruno's zuckte unwillkürlich. Das Pferd hielt an. Wieder gab er ihm die Sporen und jagte davon, er jagte ſeine Gedanken davon. Da rief eine Stimme:
„Bruno, halt ein!“
Es durchſchauerte ihn. Was iſt das für eine Stimme? Wer ruft ihn hier bei ſeinem Namen? Kalter Todesſchweiß trat ihm auf die Stirne.
„Wer ruft mich?“ fragte er mit blaſſer, bebender Lippe.
„Du kannſt nicht zu mir!“
„Wer biſt Du? Wo biſt Du?“ rief Bruno. Es überſchauerte ihn kalt, und das Pferd ſchnaubte. Iſt es denn wahr, daß Hexen im Felſen wohnen? Dort aus dem Felſen kommt die Stimme.
„Wer biſt Du?“ wiederholte Bruno.„Deine Stimme klingt mir—“
„Kennſt Du m, Du bit d Es ruſchelt ſiß erſftrrt al von Zigel, bet aus, wie um dß noch Tug gbut riheloe Dus Pferd nit einen mich Per jagtj Bruno wa thuns. Ver nüchten Mona Mit einem Schnutrbatt. er kannte die Revolver in t Ales ſchußbe er an einem 2 und hinter de „Kehr un Zwei! Drei Bruno we ſur Zehe erit Flintenlauf, bohren— de die Augen br bewegen; der nißverſtehen


