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und nun weites Ackerland, darauf die gemähten Schwaden dicht beiſammen liegen.
Bruno lenkte abſeits zu den Knechten, die hier die Garben banden. Der Oberknecht berichtete dem jungen Herrn, daß der Vater den Sumpf trocken gelegt und dies nun zum beſten Land des ganzen Gutes gehöre. Er reichte Bruno eine Handvoll Aehren und ſagte: „Bringen Sie das Ihrem Herrn Vater. Er denkt auf ſeinem Krankenbett gewiß zu uns heraus.“
Bruno lehnte das ab und ſchenkte dem Oberknecht ein gutes Trinkgeld, dann ritt er weiter, rief aber dem Oberknecht nochmals zu, wenn der Reitknecht ihm nachkomme, ſolle er ihm ſagen, ſein Herr reite nach dem Gamsbühel.
Es war ſtill und einſam im Walde, nur hinter ſich hörte Bruno Peitſchenknallen; die Knechte führten die erſte Ernte vom neu eroberten Felde ein. Er ließ das Pferd im Schritte gehen, hier ſah ihn Nie⸗ mand, er ſteckte ſich eine Cigarre an. Als er die Hochebene erreicht, ging's wieder im ſcharfen Trabe vorwärts. Hier weideten die Schafe. Auch auf den Schäfer ritt Bruno zu und gab auch ihm Auftrag wegen des nachfolgenden Reitknechts; es war ihm eine Beruhigung, daß er ſo viel Sorgfalt anwandte, damit man ihn ſicher finde. Hinter ihm drein blökten die Schafe. Er ſchaute unwillkürlich um, das klang ſo jämmerlich; aber als ob er ſich damit ſelbſt beruhige, klatſchte er den Hals des Pferdes, und indem er es dann ſcharf in die Zügel nahm, richtete er ſich ſelbſt wieder ſtramm auf. Der Weg führte wieder über einen
Qurcſchlag 2
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