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duckte nieder, als ob er bereits den Peitſchenſtiel im Nacken ſpüre; erſtaunt ſah er auf, als ſein Herr im mildeſten Tone ſagte:
„Ja, lieber Fitz, Du haſt auch nicht geſchlafen und biſt voll Unruhe, ich ſeh' Dir's an. Leg' Dich jetzt noch eine Stunde zur Ruhe, Du brauchſt nicht mit mir zu reiten. Laß Dein Pferd geſattelt. Wenn etwas hier im Hauſe paſſirt, ſo reiteſt Du oder Anton mir nach und holſt mich, immer den geraden Weg durch die Waldlichtung dort; oben beim Gamsbühel, beim Reitweg, bevor es in die Höhe geht, kehre ich um und reite durch das Thal zurück. Hörſt Du? Merk Dir's! So, jetzt leg' Dich ſchlafen, ſattle aber Dein Pferd nicht ab, merk' Dir's, hörſt Du?“
Fitz ſah ſtaunend zu ſeinem Herrn auf, der nun davon ritt.
In kurzem Trab ritt Bruno dem Walde zu nach einer Lichtung, die zur Weide hergerichtet war; es ritt ſich ſanft hier auf dem Grasweg, und es war ſo er⸗ friſchend in der Morgenkühle.
Der goldene Morgenſchimmer zitterte durch den Wald und glänzte auf den Thautropfen an Gras und Baum. Der Waldbeſtand rechts und links war prächtig, Bruno nickte: Er hat das Forſtweſen trefflich verſtan⸗ den. Nein, das thu' ich ihm nicht an, ich laſſe den Wald gut forſten, ich holze ihn nicht ab.
Jetzt ging's über eine ebene Strecke. Bruno gab dem Pferde die Sporen und ſetzte im friſchen Galopp dahin. Plötzlich hielt er an; er war in einer Gegend, die er nicht kannte. Hier war doch vordem ein Sumpf,


