Ner Azt aus Uner traten t ihren ent n. Gunther ken geſchen, tIrma und
ſgeſchichteten Nn offen; er „als wären
dich,“ ſagte uckte es; er und ſtrecke en, aber die grif ſie und
in Vort her⸗
runo. vorbeigeſauſt, „duß Bruno
d taſtete ihr Hund wurde zog Cbechud es Thier b⸗ ßte die Stin
319
Weder Gunther noch Irma ſprachen ein Wort; die Stimme verſagte ihnen vor dem, dem das Wort ver⸗ ſagt war. Jetzt wendete ſich Eberhard wieder um und winkte der Tochter mit ſanfter Bewegung, daß auch ſie das Zimmer verlaſſe. Sie ging.
Gunther blieb allein bei Eberhard. Seit dreißig Jahren hielten die Freunde zum Erſtenmal wieder einander. Eberhard führte die Hand Gunthers über ſeine Augen und ſchüttelte dann den Kopf.
Gunther ſagte:„Ich verſtehe, Du möchteſt weinen und kannſt nicht. Verſtehſt Du Alles, was ich ſpreche?“
Der Kranke nickte bejahend.
„So laß Dich dünken,“ fuhr Gunther fort, und ſeine Stimme hatte einen tief erquickenden Ton,„ſo laß uns dünken, die Jahre, die wir getrennt gelebt, ſeien eine Stunde. Unſer Zeitmaß iſt ein anderes. Erinnerſt Du Dich noch, wie Du oft in gehobenen Momenten ausriefſt: Nun haben wir wieder Jahrtau⸗ ſende gelebt?“— Ein Zucken ging durch das Antlitz des Kranken, ein unterbrochenes, wie wenn ein Wei⸗ nender plötzlich, von einem freundlichen Gedanken an— gemuthet, lächeln ſollte und doch nicht kann.
Eberhard verſuchte, auf der Bettdecke Schriftzeichen zu machen, Gunther verſtand ſie nur ſchwer zu entziffern.
Der Kranke winkte nach einem Tiſche, auf welchem Bü⸗ cher und Schriften lagen. Gunther brachte mehrere herbei. Der Kranke winkte von neuem, keines war das rechte; endlich brachte Gunther ein kleines geſchriebenes Heft. Auf dem Deckel ſtand das Wort„Selbſterlöſung.“ Der Kranke nickte froh, als grüßte er ein glückliches Begegniß.


