Teil eines Werkes 
2. Bd. (1866)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

d ſrizte di

fſin it

a den Corridor iht der König, m, Schnabels⸗ id; ſein Antliz

. nen Rma wie dten ſchwarzen r von Sih merz

e den Schleier Stehende er⸗ ſeine freund⸗ ſie wußte nicht

Hand, er reichte

Er drickte ihre

hatte noch ihr ma e i r davon. ſproche n. Jen Eigorte heim egenübet ſagte: ʒ Unermeidliht

n. Zeige ut

.

315

Irma antwortete nicht. Sie ſchlug den Schleier zurück und ſchaute zum Wagenfenſter hinaus. Die Abreiſe war ſo raſch vor ſich gegangen, jetzt erſt kam ſie zu ſich und athmete frei auf.

„Du hätteſt der gönigin doch noch perſönlich Lebe⸗ wohl ſagen ſollen,“ nahm Bruno in gefaßtem Tone wieder auf. Dieſes lange Stillſein war ihm peinlich; man mpß ſich die böſen Stunden möglichſt gut ver— treiben. Als Irma noch immer ſchwieg, ſetzte er hinzu: „Du weißt ja, das zarte Weſen der Königin iſt ſo leicht verletzt und beleidigt.“

Irma gab noch immer keine Antwort. Gunther aber ſagte:

„Ja, die Königin beleidigen, wäre Tempelſchändung. Ihren Glauben an die Güte und Wahrhaftigkeit der Menſchen ſchwankend machen, vermöchte nur eine bar— bariſche Seele.“

Gunther ſprach das mit einer Energie und Haſt, die man ſonſt nicht an ihm gewohnt war. Irma fühlte ſich ins Herz getroffen. Iſt ſie die Tempel— ſchänderin: Ganz leiſe ſtieg der Gedanke in ihrer Seele auf: die Königin iſt ſein Ideal und das meine der König. Wer weiß, ob ſie nicht unter der Maske der Geiſtesverwandtſchaſt... Irma ließ ſchnell den Schleier wieder über das Geſicht fallen; ihr Athem ging haſtig, ihre Wangen glühten. Wer ſelber weiß, daß er.. muß auch Andere nichts iſt ganz

Niemand... Sie hatte das Gefühl, daß ſie etwas ſagen müſſe und brachte endlich die Worte hervor: