33 e der„Nein!“ rief Irma und faßte ſeine beiden Hände, ßvoll⸗„Du mußt es Arabella zu lieb thun.“ rletzt,„Ihr zu lieb?“ „Ja, ich wünſche ihr das beſte Glück; ich möchte, aller daß ſie im Leben auch einmal Vater ſagen könnte.“ wäre, Bruno zuckte zurück. Nach einer Weile ſagte er: .„Laß uns leiſe ſprechen. Ich glaube, Du weißt, wie den Du mich ins Tiefſte getroffen. Arabella konnte nicht dem Vater ſagen, ſie wird es auch jetzt nicht können. Du , ſo biſt ſtark genug, Irma, der vollen Wahrheit ins Antlitz nſie zu ſchauen. Was knüpft das unauflösliche Band zwi⸗ ſchen Vater und Kind? Nicht die Natur allein, auch„ end⸗ die Geſchichte. Unſer Vater hat durch Ablegung unſeres nſter Standes Vater und Mutter und die große Reihe unſrer — Ahnen verleugnet. Er hat die feſte ſtrahlende Kette hrem zerriſſen, die uns durch ihn an unſer Geſchlecht ſchloß. mit Wir haben den unterbrochenen Zuſammenhang wieder aufgenommen, aber der Vater iſt dadurch von uns ge⸗ trennt, er hat ſich ſelbſt von uns geſchieden. In dem von Sinne, wie Du es meinſt, können auch wir nicht Vater ſagen.“ Irma wurde blaß. So hatte ſie ſich's noch nie ſie gedacht und ſie hatte nie geahnt, daß Bruno ſich auf einen Gedanken ſtützen könnte; ſie glaubte ſein Leben ſind, ſtände nur auf Leichtfertigkeit. Jetzt erſt ſah ſie die eſſer, tiefe Kluft. Sie wollte erwidern, daß der Vater ja von allem Edlen getreu ſei, das die Beſten der Vorfahren wird ihm überliefert, und wie er nur die äußerliche Bevor⸗ zugung des Standes abgelegt. Aber zum Erſtenmal fühlte ſie, daß ſie dem Bruder nicht Stand halten Auerbach, Auf der Höhe. lI. 3
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