Teil eines Werkes 
2. Bd. (1866)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

eben herausſprudelt, was ihm in den Sinn kommt; jetzt erkannte man einen Geiſt, der aus einem Hinter⸗ grund umfaſſender Weltbetrachtung entſprang und dabei den einfachen Naturmuth behielt. Sie war voll theil⸗ nehmender Güte, fragte aber nichts nach dem modiſch Geltenden, ſie ſprach aus, was ihr anmuthend und was ihr zuwider war, und man mußte anerkennen, daß hier nicht blos eine Originalität, ein naiver Springinsfeld war, ſondern auch ein ſtarkes geiſtiges Selbſtbewußtſein.

Irma veränderte oftmals ihre Friſur. Das ſchalt man natürlich Koketterie, ſie wolle die Blicke auf ſich ziehen; es war aber bei ihr einfach die Luſt, alle Tage neu auf die Welt zu kommen und ſei es auch in einer ganz untergeordneten Sache.

Jetzt kam es Irma ſehr zugute, daß ſie ſich ſo eng an Walpurga angeſchloſſen, denn die Königin ließ Wal⸗ purga in den ſonnigen Mittagsſtunden faſt nie von ſich, und da ſaß auch Irma dabei und las der Köni⸗ gin bisweilen vor, oder ſang mit Walpurga ſchöne Lieder aus dem Gebirge.

In freudigem Glanze leuchteten die Augen des Königs, wenn er zu ſolcher Stunde kam und Irma mit ſeiner Gattin ſah.

Du ſiehſt betrübt aus, ſagte die Königin, als der König eben jetzt aus dem Miniſterrathe zu ihr und Irma in den Park trat.

Ich bin es auch.

Darf ich wiſſen?

Irma wollte ſich entfernen, aber der König ſagte

Geſchl

Hliben Sie g ul enheit, ur Fit ſcheidung zur Körigin⸗ in, ſchick inr Fr Aletdin w n Der ßönig ho zuhe nit Ima wähnung gethe ſit irer Rickeh Unſere Freu uch nir die Sa wi n in Staatse . Synpathie ön von Befre ſ der ſchönſt ena ken un ſ in der Entſchlie iht, ic gl Ima wag

ie Sache haben die Bef lug ſuspend nit, ich

lage un de ni