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Jetzt bitt' ich Dich nur, lieber Hanſei, ich ſag' immer lieber Hanſei, ſo oft ich an Dich denk“, ich denk' oft an Dich, und in der letzten Nacht hab' ich von Dir Nojeſt geträumt, aber ich will Dir's nicht erzählen, man muß gni, oks ſ nicht an Träume glauben. Jetzt ſchreib' mir aber recht bald, wie Dir's geht, aber recht deutlich einen recht langen Brief, und laß Dir die Zeit nicht lang⸗ t werden, bis wir wieder beiſammen ſind, und denk' zu ſder und! auch immer ſo gut an mich, ich denk auch immer ſo gut an Dich. Bis in den Tod Deine getreue
Walpurga.“ en
Hanſei ſagte trotz alles Bedrängens Niemand ein 9 tſelung Wort aus dem Briefe. Er ging ſtill heim und küßte ſein ſchlafendes Kind. Es war ihm gar wohl zu Muthe, daß er wieder ſo daheim ſein dürfe und das Haus ihn nicht hinaus werfe. Der Angſtſchweiß überlief ihn, wenn er wieder dachte, daß er in dieſem Bette ſchliefe, und er wäre anders geworden. Er griff hinüber nach dem Bette, wo ſonſt ſeine Frau ſchlief, und in ſtiller heimlicher Nacht küßte er ihr Kopfkiſſen.
„Jetzt bin ich erſt ein rechter Mann!“ ſagte er. Er ſtand wieder auf und machte Licht. Er nahm den Brief, den er heute hineingelegt, aus dem Schuh, ſchnitt aus dem letzten die Stelle mit den Worten:„Bis in den Tod Deine getreue Walpurga,“ löſte die innere Sohle ab, ſchob den Zettel darunter und verklebte die Sohle wieder. Erſt jetzt ſchlief er ruhig ein.
dagegen leber


