Teil eines Werkes 
2. Bd. (1866)
Entstehung
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Du gehſt ſchön mit dem Geld um, ſagte der Gemswirth und hob einen Hundertguldenſchein vom Boden auf,das iſt mir lieb, ich brauch' einen, ich geb' Dir hartes Geld dafür.

Iſt recht, ſagte Hanſei, und überließ dem Gems⸗ wirth das Papiergeld, dann las er:

Lieber Hanſei, diesmal ſchreib' ich Dir ganz allein. Da ſind hundert Gulden, die hat mir die Köni⸗ gin zum beſonderen Geſchenk gemacht, weil Du nicht zu mir gekommen biſt. Ich muß Dir aber erzählen, daß Du's recht verſtehſt. Die Königin, Du glaubſt gar nicht, was das für eine gute Seele iſt, ſchließe ſie nur recht in Dein Gebet ein, wir ſitzen oft ſtunden⸗ lang bei einander, und ſie kann Alles gar ſchön auf Papier abnehmen, die Bäume und Alles, und da reden wir, als ob wir mit einander in die Schule gegangen wären, ſie iſt aber lutheriſch und iſt gar brav und fromm und hat zu Allem ſo herzgetreue Gedanken, die könnte gar kein unſchönes Wort auf die Zunge neh⸗ men. Wenn ſie nicht lutheriſch wäre, ſo könnte ſie eine Heilige werden, aber in den Himmel kommt ſie doch. Das glaub' ich und glaub Du's nur auch; brauchſt's aber Niemand zu ſagen.

Ja, alſo die Königin hat mir eine Freude machen wollen, die möchte gern die ganze Welt glücklich machen. So müſſen in alten Zeiten die Heiligen geweſen ſein. Die Königin hat mir alſo eine Freude machen wollen, weil ihr Mann wieder geſund heimkommen iſt, und die haben einander ſo lieb und ſie hat mir Dich kommen laſſen wollen und unſer Kind und die Großmutter auf

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