wirſt
allein auseſſen müſſen, was Du einbrockſt. O, wenn das meine Walpurga wüßte! die iſt in der Fremde für uns, und derweil biſt Du...“
„Jetzt hab' ich's genug,“ wendete ſich Hanſei nach der Stube und ſchloß das Fenſter.„Schwiegermutter, ich lege Euch nichts in den Weg, ich laſſe Euch wirth⸗ ſchaften, wie Ihr wollt, und ſo laß ich mir auch nichts drein reden.“
„Ich will Dir auch nichts drein reden, Du biſt Vater und Ehemann.“
„Schöner Ehemann das, dem die Frau auf ein Jahr davongeht.“
„Es kommt ihr vielleicht ſchwerer an, als Dir.“
„Kann ſein. Aber ſie hat Luſtbarkeit und Unter— haltung, und was hab' ich? Ich lauf' in der Welt herum wie verloren, und drum ſag' ichs gerad'— ich ſchäm' mich nicht— das Beſte iſt, daß es noch Wirths⸗ häuſer giebt; da hat man doch noch eine Heimath, wenn man daheim keine mehr hat, und ich hab's einmal nicht mehr nöthig, daß ich Holz führe und ſpalte, ich will auch Etwas davon haben, daß meine Frau—
Hanſei konnte nicht weiter reden, die Thür ging auf und Zenza trat herein.
„Was thuſt Du da? Wer hat Dich gerufen?“ fuhr die Großmutter die Eintretende an. Dieſe aber erwiderte:
„Schönen guten Morgen. Ich komme nicht zu Dir, ich hab' da mit dem Mann zu reden; biſt Du hier Meiſter oder der Mann vom Haus?“
„Red' nur, was giebts?“ ſagte Hanſei und winkte ſeiner Schwiegermutter.


