Der Angeredete hatte verſtanden, was in dem An⸗ rufe„He jo,“ lag und hatte ganz richtig darauf ge⸗ antwortet:„Freilich thu' ich nichts, das iſt juſt ſo mein Wille.“
Die Großmutter war eben dran, einen Armvoll Holz vor ſeinem Angeſicht niederzuwerfen; aber ſie be⸗ ſann ſich— der Taglöhner draußen braucht das nicht zu ſehen. Sie trug das Holz an ſeine Stelle, dann kam ſie in die Stube und ſagte:
„Hanſei, guck ein, ich will Dir was ſagen.“
„Ich hör' ſchon,“ erwiderte dieſer zum Fenſter hinaus.
„Ich weiß nicht, was Du vorhaſt? was bildeſt Dir denn ein?“
Hanſei hielt es nicht für nöthig, eine Antwort zu geben; er rauchte bequemlich weiter, und die Groß⸗ mutter fuhr fort:
„Es iſt ſchon Schand' genug, daß Du Dir das Holz vor das Haus führen läſſeſt, und nicht ſelbſt in den Wald gehſt und aufladeſt; biſt doch ſelber Holz⸗ hauer. Und jetzt läßſt Du gar noch einen Holzſpälter da herkommen! Das iſt nicht geſchehen, ſo lang das Haus daſteht, daß einem fremden Mann die Axt in der Hand warm geworden iſt. Schämſt Du Dich denn nicht?“
„Hab's nicht nöthig,“ erwiderte Hanſei, ſich ein wenig nach der Stube umwendend.
„Gut, wirſt ſchon wiſſen, was Du nöthig haſt!“ rief die Alte zornig. Abewich will nicht zanken, bleib' nur ſo; laß Dich verkommen und Alles, Du wirſt


