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kam ihr entgegen, als der alte Kaſtellan, der ſchnell ſeine lange Pfeife wegſtellte.
„Wo ſind die Herrſchaften?“ fragte der Courier.
Es wird heute auf der Teufelskanzel geſpeiſt,“ lautete die Antwort.
Da tönte vom Garten her ein Schrei.
„Meine Gräfin, o meine Gräfin iſt da!“ ſchrie Walpurga, küßte ihr die Hände und weinte vor Freude. „O, jetzt geht erſt die Sonne auf, jetzt wird's erſt Sh Irma beruhigte die Hochaufgeregte. Dieſe aber „Ich will gleich zur Königin, ſie allein iſt da⸗ id ſitzt droben auf dem Berge und malt. Sie gern auf die Kirchweihfahrten, hier
ſagte: heim un geht überhaupt nicht iſt alle Tage Kirchweih.“
Irma befahl Walpurga, der Königin noch nichts mitzutheilen, ſie werde ſelber zu ihr eilen. Sie ging auf ihr Zimmer und ſaß dort lange und einſam, ſtill in ſich gekehrt. Es war ihr zu Muthe, als hätte ſie eine Freundeshand ausgeſtreckt und Niemand faßt ſie.
Draußen rückte man die Koffer hin und her, und plötzlich ſtand eine Erinnerung vor ihr, wie ſie da⸗ mals, ein verlaſſenes Kind, ſchwarz gekleidet in ihrem Zimmer ſaß, und im Nebengemach rückte man den Sarg ihrer Mutter.
Warum traf ſie das jetzt? Sie ſtand auf— ſie konnte nicht mehr allein ſein. Sie wechſelte raſch ihre Toilette und eilte zur Königin.
Dieſe ſah ſie von fern und ging ihr entgegen.
Irma beugte ſich nieder und wollte ihr die Hand küſſen.


