Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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Alſo, begann Baum mit gewaltſamer Faſſung, die Sache iſt die: wer an der Krippe ſteht und nicht frißt, der iſt ein Narr; verſtehſt Du mich?

Freilich, weiß nicht, was da viel dran zu ver⸗ ſtehen iſt?

Ja, Du verſtehſt doch nicht, wie ich's meine. Hier am Hof iſt die volle Krippe, Du ſtehſt jetzt dran, und wenn Du weggehſt und haſt Dir nicht ſo viel genom⸗ men, daß Du ſatt biſt, Du und Dein Kind Dein Lebenlang, ſo biſt Du ein Narr geweſen.

Das möchte ich wiſſen, wie man das machen kann. Man muß alle Tage friſch eſſen, man kann nicht auf Einmal ſich vollſtopfen für ſein Lebenlang.

Du biſt geſcheidt, kannſt's aber noch mehr wer⸗ den. Schau, ich mein's ſo: eine gute Anſtellung, ein einträglicher Platz, da ißt man ſich ſatt für ſein Leben. Zum nächſten Frühjahr kommt der Meier von der Meierei da drüben weg; es dauert längſtens bis zum nächſten Herbſt, und da mein' ich, da ſollteſt Du Dich bei der Königin und bei Allen dazu halten, daß Dein Mann Meier wird, und Du bleibſt Dein Leben lang da und haſt für Dich und die Deinen gut ausgeſorgt.

Glaub' mir, ich kenne die Herrſchaften. Wenn Du fortgehſt und Dir nicht eine gute Stelle gemacht haſt, denkt keine Katz' mehr an Dich: wenn Du aber da bleibſt, haſt Du's Dein Lebenlang gut, und je größer

der Prinz wird, umſomehr wird er auf Dich halten, und wenn er einmal König wird, verſorgt er Dich und die Deinigen und Kind und Kindeskind. Iſt das nun was Schlechtes, was ich Dir rathe?