Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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paar Minuten im Garten auf und ab zu gehen, dann wird mir' ſchon leichter.

Das Stubenmädchen ſoll Dich begleiten.

Nein, ich brauche Niemand; es wird mir beſſer, wenn ich allein gehe.

Aber bitte, entferne Dich nicht zu weit, und komm bald wieder. Du haſt heute geſehen, wie jeder Fehler von Dir mir einen Verweis zuzieht.

Ja, ich werde ſchnell wieder da ſein.

Walpurga ging die hintere Pforte hinaus. Der Sand knirſchte unter ihren Tritten, ſie trat leiſer auf. Die Blumen dufteten ſtark, die Schwäne im Teiche gaben einen ſeltſamen Ton von ſich, wie tiefes nach innen gezogenes Schmettern; droben am Himmel glitzer⸗ ten die zahlloſen Sterne, und jetzt fiel eine Sternſchnuppe weit hin in glänzendem Bogen, und Walpurga rief plötzlich: Hanſei!

Aus ihrem Innerſten wünſchte ſie nichts als ein Glück für ihren Mann. Sie ſtand ſtill. Als ſie den Namen gerufen, wollte ſie wieder umkehren; ſie iſt eine verhei rathete Frau, ſie darf nicht am Abend mit einem fremden Mann zuſammen kommen, und wär's auch bei der Kirche.

Es ſprang etwas über den Weg; war's eine Katze, ein Marder, oder ein Wieſel?

Du mußt umkehren, rief es in Walpurga, und doch ging ſie weiter. Sie kam in die Laube. Hinter einer rebenumrankten Säule trat Baum hervor. Er ſtreckte ihr beide Hände entgegen, und ſie reichte ihm

die ihre dar; er wollte ſie näher an ſich heranziehen, aber ſie ſtand feſt.