Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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Alles bei Tafel iſt, in den Laubgang hinter der Capelle, ich habe Dir was Gutes zu ſagen.

Walpurga hatte nicht Zeit, zu erwidern; Baum gab, als die Oberhofmeiſterin näher kam, dem Meierei⸗ Inſpektor einen lauten Befehl im Auftrage des Ober⸗ küchenmeiſters, dann ging er raſch davon, und grüßte unterwegs ehrerbietig die Oberhofmeiſterin.

Die Oberhofmeiſterin ertheilte Mamſell Kramer einen ſcharfen Verweis, weil ſie Walpurga hier mit dem Prin⸗ zen ſtehen und mit den Dienern plaudern laſſe.

Mamſell Kramer erwiderte nichts, und winkte nur Walpurga in den rebenbedeckten Laubgang.

Walpurga ſann hin und her, was ihr wol Baum zu rathen habe. Weltläufig iſt er, er weiß vielleicht einen Schick, wie man den Hanſei und die Mutter und das Kind auch herbringt, aber einen Lakaien kann man aus Hanſei nicht machen. Vielleicht kann man ihn zum Hoffiſcher machen, oder zum Holzmeiſter im Königswald.

Am Abend war ſie voll Unruhe. Das geht doch nicht, daß ſie mit einem anderen Mann eine heimliche Zuſammenkunft hat. Aber vielleicht wird morgen ſchon die Stelle vergeben, dann iſt der Schick verpaßt. Sie ſaß am Fenſter und ſchaute hinein in die Sterne; ihre Wangen glühten, ſie athmete tief auf.

Was iſt Dir? fragte Mamſell Kramer.

Mir iſt ſo ſchwül und ſchwer.

Ich will den Doctor rufen laſſen.

Ich brauche keinen Doctor. Laſſen Sie mich nur ruhig da ſitzen, oder nein, erlauben Sie mir auf ein