dann wird, dann iſt's erſt recht luſtig. Wo kein Mann im Haus iſt, da iſt kein ganzes Haus.“
Die Königin kam hinzu, und Baum zog ſich zurück.
„Was hat der Mann mit Dir geſprochen?“ fragte die Königin.
„Wir haben einander unſer Leid geklagt. Er hat großes Heimweh nach dem König, und ich, liebe Frau Königin, ich habe ein großes Heimweh nach meiner Gräfin Irma.“
„Ich habe auch herzliches Verlangen nach ihr, aber ſie hat um weitere vierzehn Tage Urlaub gebeten.“
In gleichmäßiger Stille floſſen die Tage dahin. Walpurgas liebſter Aufenthalt war in der Nähe der Maierei; da ſind doch auch Kühe, und die ſind wie überall und wiſſen nichts davon, daß ſie dem König angehören und ihre Milch auf ſeine Tafel ſchicken.
So ſagte Walpurga einſt zu Baum, der ſie auch hier zu treffen wußte, und er erwiderte:
„O, wie geſcheidt biſt Du, ja, wenn ich eine Frau bekommen hätte wie Du.“
„So wie ich, giebt es ſie dem Dutzend nach.“
„Nein, ſo grundgeſcheidt nicht. Du könnteſt es noch weit bringen, wenn Du wollteſt.“
„Wie weit ſoll ich's denn noch bringen?“ fragte Walpurga.„Heim will ich und weiter nicht.“
„Das wird Dir kein Menſch verübeln; man kann ſich aber auch eine neue Heimath machen.“
„Ich verſtehe Dich nicht.“ „Und ich kann Dirs jetzt nicht erklären. Dort kommt die Oberhofmeiſterin. Komm heut' Abend, wenn


