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hinein, holte einen Arm voll Heu, legte es auf den Steinhaufen am Wege und ſetzte ſeine Frau darauf.
„Es wird mir ſchon beſſer,“ ſagte die Frau.
„Sprich jetzt nicht, ruh' Dich aus. O lieber Gott, wenn nur jetzt ein Wagen käme, aber weitum ſieht man keinen Menſchen und kein Vieh. Ruh' Dich nur aus, dann trag' ich Dich heim, Du biſt mir nicht zu ſchwer, ich hab' ſchon ſchwerer getragen.“
„Am hellen Tag willſt mich tragen?“ lachte die Frau, und ſie lachte ſo mit ganzer Seele und ganzem Körper, daß ſie ſich mit der Hand auf den Steinhaufen ſtützen mußte.„Du guter Kerl, ich dank Dir. Iſt aber nicht nöthig, ich kann ſchon wieder gehen.“ Sie ſtand raſch auf. Das Antlitz des Mannes ſtrahlte von Glück.
„Gottlob! Da kommt wie gewunſchen der Doctor!“
Der Arzt aus dem benachbarten Städtchen kam eben um die Ecke gefahren; Hanſei zog den Hut ab und bat, ſeine Frau aufzunehmen. Der Arzt willigte gern ein, aber Walpurga wollte nicht einſteigen.„Ich bin mein Lebenlang noch in keiner Kutſche gefahren,“ wiederholte ſie.
„Man muß Alles zum Erſtenmal probiren,“ lachte der Doctor, und half ihr in die offene Kaleſche; er geſtattete auch dem Mann, daß er aufſteige und ſich auf den Bock ſetze, aber der Mann verneinte entſchieden.
„Ich will nur im Schritt fahren,“ ſagte der Doctor.
Hanſei ging neben dem Wagen her, immer glücklich auf ſeine Frau ſchauend.


