Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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Verwendung wartend, ſagte zum Leibarzt, dem er gegenüber ſaß, daß binnen Kurzem von einem ſeiner Freunde in Madrid ein intereſſantes Werk über die Geſchichte des Sonntags oder vielmehr des Sabbaths erſcheinen werde; er ſelbſt habe auch einige Ideen dazu beigetragen.

Der König, der dieſe Unterredung gehört, fragte, welches dieſe Ideen ſeien, und Schnabelsdorf theilte nun mit, wie die Siebenzahl als Viertheilung des Mondmonates die natürliche und der Sabbath älter ſei, als alle poſitiven Religionen. Er wußte Alles mit Citaten zu belegen, und dabei ſeiner berühmten Freunde zu erwähnen.

Nach der beifällig aufgenommenen Mittheilung des gelehrten Legationsrathes gab es noch viel des leichten Scherzes, bis ſich die Königin erhob. Sie winkte dem Leibarzt, der König gab ihr wieder den Arm, und ſie gingen mit einander durch die Veranda zu einem ſchönen Sitz, der unter einer Hänge⸗Eſche am Wieſen⸗ hang angebracht war.

Es war eine Luſt, dies ſchöne Königspaar zu ſehen, ſo ſtattlich und groß, und die Königin war doppelt ſchön, denn in ihr blühte ein doppeltes Leben.

Die Königin ſetzte ſich, neben ihr der König; der Leibarzt, ohne auf Befehl zu warten, rückte ſich einen Stuhl zurecht und ſetzte ſich ihnen gegenüber.

Ja, begann die Königin,ich muß doch mit Ihnen

darüber ſprechen, ich muß Ihnen einen Schmerz Willſt Du nicht lieber allein 2 fragte der König.

Nein, Du mußt dabei ſein..

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