Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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uchte ich einer unſchuldigen Urſache wegen S

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bei Seite, um ihnen etwas Näheres über die traurigen Verhältniſſe mitzutheilen, die ihn von ſeiner unvergeßlichen Gattin, ihrer Mutter, getrennt hatten.

Ich heirathete die Gute, hob der Kommandant an,trotz dem Widerwillen mei⸗ ner Eltern gegen dieſe Verbindung, und lebte einige Jahre recht glücklich mit ihr. Der einzige Fehler, den ich beſaß, war ei⸗ ne grenzenloſe Eiferſucht, die oft unſern häuslichen Frieden ſtörte und endlich ſogar einen förmlichen Bruch herbeiführte. Meine Eltern kannten dieſe meine böſe Laune und gründeten darauf ihren Plan, mich von mei⸗ ner Gattin zu trennen, die, weil ſie weniger Ahnen zählte und arm war, weder von ih⸗ nen geliebt noch geachtet wurde. Du, mein Sohn, ſtandeſt im zweiten Jahre, und Du, meine Tochter, ruheteſt noch unter dem Her⸗ zen Deiner guten Mutter, als die ſchwarze Stunde des Unglücks hereinbrach und unſer häusliches Glück vernichtete. In Ofen, wo wir wohnten, lebte ein gewiſſer Herr von Stern, welcher ein Hausfreund von uns war und da er noch unverheirathet war, faſt täglich in unſerer Heſellſchaft weilte. Dieſen hatten meine Eltern zum Werkzeng ihres hölliſchen Plans auserſehen, der ihn bald ſo meiſterhaft ausführte, daß ich, davon ver⸗ blendet, mein eignes Gluck zerſtörte Einſt