auf einige Augenblicke ungeſtört der Freude des glücklichen Zuſammenführens allein über⸗ laſſen. Nach kurzer Zeit trat Apellonia, einen ältlichen Herrn nebſt Dame an der Hand führend, herein, in welchen Elviro zu ſeinem Erſtaunen jenes Paar erkannte, wel⸗ ches er von den Verfolgungen der Türken befreit, und das ihn ſo weſentlich interefſirt hatte. Müller und ſeine Gattin folgten die⸗ ſem ſeltſamen Auftritte nach und nickten dem verſtummten Elviro zu, der von Ahnungsge⸗ fühlen ergriffen ausrief:„Ich wette, es gilt eine neue Ueberraſchung!“ Zu Apollonien, welche ſich näherte, ſich wendend, ſprach er: „Iſt es nicht ſo, willſt Du mir nicht die Freude, meinen geliebten Vater gefunden zu haben, ſtreitig machen?“
„Ja, ſo iſt es!“ entgegnete Apollonia mit freudeglänzenden Augen, und indem ſie ihm die Beiden freundlich zuſchob, ſprach ſie:„Hier umarme meinen Vater! Hier meine Mutter.“
Der vom Uebermaß der auf ihn ein⸗ ſtürmenden Freude und Wonne überwältigte
Elviro ſank in wechſelſeitige Umarmun⸗
gen an die Herzen der theueren Eltern ſeiner Gattin, indeß der Kommandant Mül⸗ lers Gattin an ſein Herz drückte, und der Ueberraſchte, der gar nicht wußte, wie ihm geſchah, wiederholt ausrief:„Ja,
Du biſt das ganze Ebenbild Deiner verſtor⸗


