Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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zögerte, das ihm dargereichte Bildniß anzu⸗ 4 nehmen und fuhr erſchrocken mit dem Aus⸗ 4 ruf:„Heiliger Gott, meine Mutter!“ zu⸗ . ruͤck, als ihm dieſes der Kommandant vor * das Geſicht hielt. Zugleich ſtürzte auch Letzterer an ſeinen Hals und rief in ſtürmi⸗ ſchem Entzücken:„Nun erſt kann ich mir die wunderbaren Gefühle erklären, die ich bei Deinem erſten Anblick empfand. Ja, Du biſt mein Sohn! Dein Geſicht trägt die ſchönen Züge Deiner verklärten Mutter.“ „Vater!“ ſtammelte Elviro von namen⸗ loſer Wonne berauſcht und in glühender Umarmung verſchmolzen ihre gefühlvollen * Herzen in einander. Apollonia, von dem pt freudigen Schauſpiel überraſcht, näherte ſich den Glücklichen und ſank aus den Armen des Gatten an die Bruſt des beglückten Vaters, der ſie liebevoll küßte, und ſie ſein gutes Töchterchen nannte. Das Oeffnen der Zimmerthür ſtörte die Glücklichen, und Mül ler trat ein, ſeine Schweſter auffordernd, auf einen Augenblick ihm zu folgen.“ „Nur herein!“ rief der übeſückliche Kommandant, doch Müller entgegnete lä⸗ chelnd: Ich werde gleich zu Befehle ſtehen,

iſt nur noch ein kleines Geſchäftchen abzu⸗ 4 machen, welches zur allgemeinen Aufheite⸗ terung beitragen wird.“ 2 Mit dieſen Worten entfernte er ſich mit

Apollonien und Vater und Sohn blieben