Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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163 lich genug zeigten ſich ſehr bald die Folgen davon. Eines Tages wurde meine Schwe⸗ ſter zu einem Juden geſchickt, um dort ver⸗ ſchiedene Stoffe einzukaufen, und fand beim Eintritt in deſſen Laden den Grafen, als dieſer eben eine Menge Goldſtücke aufzählte. Meine Schweſter handelte um einige Zeuge, und während dem erhob der Graf einen ge⸗ waltigen Lärm, und behauptete, daß ihm von der aufgezählten Summe zwei Gold⸗ ſtücke fehlten. Der Jude gerieth außer ſich, und da er meine Slweſter nicht weiter kannte, fiel ſein Verdacht auf ſie. Ohne weiteres gab er es meiner Schweſter auf den Kopf ſchuld, welche darüber ganz außer ſich und faſt ohnmächtig umſinkt, als der Graf darauf beſteht, ſie ſogleich nach der Polizei abzuführen. Zum Unglück trat eben ein Stadtdiener herein und dieſem ward der fatale Handel vorgetragen. Jener, kraft ſeines Amtes, entriß meiner Schweſter das am Arme hängende Handkörbchen, öffnete es und nimmt zu ihrer Beſtürzung zwei Gold⸗ ſtücke heraus, von denen ſie nicht wußte, wie ſie hineingekommen waren. Nun hielt ſie Alles für die Thäterin und der Graf verlangte ihre Verhaftung. Dieſes geſchah,

und obgleich die Arme laut weinend ihre

Unſchuld betheuerte, ward ſie ergriffen

nach einem Stadtgefängniß abgeführt 55 ſie zum Verhör gebracht werden jolie b

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