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wonneberauſchten Blicke auf die jubelnde Menge umher, nnd neigte oftmals freundlich ſein Haupt zum Danke. Dagegen blickte der Vezier zerknirrſcht vor ſich nieder, und auf ſeinem Geſicht malte ſich der tiefe Schmerz ſeiner Seele wegen der Schmach, an der Seite ſeines ſo gehuldigten Siegers zu wei⸗ len, und gleichſam mit ſeiner Demüthigung deſſen Triumph erhöhen zu müſſen. Unter lautem Jauchzen der Menge zog Elviro mit den Seinen nach dem Schloſſe, und wurde vom Kommandanten auf eine ehrenvolle Weiſe empfangen. Auch der gefangene Groß⸗ vezier wurde ſchonend behandelt und jeder beeiferte ſich, ihm ſein Loos ſo erträglich als möglich zu machen. Elviros Leute wur⸗ den auf dem Schloßplatze von den Einwoh⸗ nern der Stadt köſtlich bewirthet, indeß El⸗ viro nebſt ſeiner Gattin, Schweſter und Schwager, auch Schweitzer, Faller und Bü⸗ chel mit einem herrlichen Mahle vom Kom⸗ mandanten bedient wurden.
Nach aufgehobener Tafel ergriff der Kommandant Elviros Hand mit Wärme und ſagte:„Ich glaube mich nicht zu irren, mein theurer Freund, wenn ich ſage, daß der Na⸗ me Elviro nur ein erborgter iſt, und daß über Ihre eigentlichen Verhältniſſe nöch ein Schleier ruht. Nicht niedere Neugierde iſt
es, wenn ich die Lüftungdeſſelben wünſche, den nur ein beſonderes Intereſſe


