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. wurde, und ſank voll der zärtlichſten i 3 innigſten Gefühle an ihre Bruſt. Schen wollte er nach dem holden Kleinen frähen,
als ſein Freund Müller hinter dem Gebüſch hervor trat und ihm auf ſeinem Arm den blühenden Knaben entgegen hielt. Elviro
wand ſich jetzt ſanft aus den Umarmungen
ſeiner geliebten Apollonia, und ſchloß dann
den braven Müller in ſeine Arme, nahm
das Kind zu ſich, welches die Händchen nach
ihm ausſtreckte, und küßte dieſes voll rüh⸗
render Wonne, wobei Freudenthränen ſeine
Wangen netzten. Aus dieſen ſchäkernden
Liebkoſungen mit dem Kleinen riß ihn Ag⸗
nes, Müllers Tochter, die ſich freundlich an
ihn ſchmiegte und ausrief:„Sehen Sie, da
bin ich auch, lieber Onkel!“
Elviro drückte ihr die Hand, küßte ſie
herzlich und erwiederte:„Ei tauſend! wie
hübſch und groß Du geworden biſt!““
Elviro vernahm jetzt ein Geräuſch von
der Seite, wandte ſeinen Blick dahin, und
bemerkte eine Dame, die mit tiefverſchleier⸗
tem Geſicht ſich nahete, und in einiger Ent⸗
fernung von ihm ſtehen blieb. Er warf, von
dieſem Anblick befremdet, einen fragenden
Blick auf ſeine Gattin und Müllern, wel⸗
ger ihn ſchweigend anlächelte und ſich an
ner Ueberraſchung weidete. Apollonia trat dlich zu ihm, und indem ſie ihm den klei 6 n Guſtav abnahm, zeigte ſie lächelnd
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