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.„Nun denn, ſelbſt auf die Gefahr hin, Deine Achtung zu verſcherzen, will ich dieſes Geheimniß Dir enthüllen. Frau i Rodenberg war einſt meine Braut, ſie würde meine Gattin ge⸗ So worden ſein, wenn ich den Muth gehabt hätte, dem Zorn meines a Vaters zu trotzen. Aber dieſer Muth fehlte mir, dem Frieden 56
mit dem Vater opferte ich das Lebensglück der Geliebten. Und n
daß ich das that, habe ich bitter büßen müſſen.“ ale Er bedeckte die Augen mit der Hand und athmete S
ſchwer. ben
„Und Willy Rodenbergi“ fragte Klara leiſe. S 6
„Er iſt mein Sohn.“ 4 vi 3
„Ich dachte es mir. Auch ſein Lebensglück iſt in den Staub nthi getreten worden.“ 3 „Noch nicht, Klara“, erwibederte der Baron raſch.„Wenn ueſt S
die Hand der Liebe ihn hält und leitet, kann und wird er nicht nin untergehen.“ Doqh Klara hatte das Haupt erhoben, ihre Wangen waren bleich E geworben und die alten, dunkeln Schatten, die der Baron ſo nfühig
oft bemerkt hatte, glitten wieder über ihre Stirne. „Das iſt vorbei,“ ſagte ſie, leicht das Haupt wiegend, ich ſimend
habe ihn ſo tief beleidigt, vaß ſein Mannesſtolz ihm nie geſtatten Belutu
wird—“ Fre „Ein freundliches Wort kann Alles wieder gut machen.“ leicht u
„Und wer ſollte dieſes Wort ſprechen?“„Ju
Der Baron ſeufzte tief und ſchwer auf.„Un
„Ich habe den Sohn verleugnet, weil— aber weshalb bie fragte
Gründe nennen, Du mußt ſie ja errathen“, ſagte er.„Kannſt„Vo
Du glauden, daß ich deunoch wünſche, ihn glücklich zu jetzt iſt? ſehen L„We „Gewiß, lieber Onkel!“„Bal
„Nun denn, ſein Glück liegt in Deiner Hand!“ iuner ze
„Ich habe ihn zu tief verletzt—“ konnen
„Und ich, mein Kind, habe mit ſeiner Mutter geſprochen und Frau
von chr erfahren, daß all' ſein Denken nur Dir allein gilt.“ ihren B Klara ſchüttelte wieder das Kyſchen Baron Udo erhob ſich„G
und küßte ſie auf die E meriſch i „So habe ich denn meine Schuldigkeit gethan,“ ſagte er, g9iten u wenigſtens ſo weit es bis jetzt mir nögic war. Ich weiß, Du.„Hat


