Druckschrift 
Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 4. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Moyn

1555

dem Profeſſor? fragte der Baron, aus deſſen Augen ein flammender Blitz zuckte.

it dem Manne, der früher des Barons Lehrer war! t Ihr davon?

Ich ſagte Euch ja, unſereins erfährt Manches.

Ihr habt ſpionirt!

Bah, ich habe nur gehört, was die Leute ſagten, erwiderte Bucket in geringſchätzendem Tone,unb Niemand kann verlangen, daß ich mir die Ohren zuſtopfen ſoll. Und daß ich mich für Euch und Eure Rolle intereſſire, müßt Ihr doch auch natürlich finden.

Der alte Mann hat ſich ſelbſt das Leben genommen. So heißt es, aber ich glaub's nicht. Glaubt was Ihr wollt Bah, wenn man Beweiſe hat, weiß man auch, was man glauben ſoll. Beweiſe? fragte der Baron auffahrend.

Ruhig Blut! Wir, die wir drüben 5 in derſelben Stunde bei t eu Manne geneſen ſei, in der

er geſtorben iſt, ich Fyr ihm Geld gegeben und ihn habt, wei Flaſchen Wein zu kaufen. Bah, man kennt

ja, und es iſt für Euch ein Glück, daß die Po liz ei noch nicht d cht hat, den Wirth zu fragen, der in derſelben Straße Der Majoratsherr blickte den Vagabund ſtarr an, in ſeiner ſchienen ſich jetzt doch Zweifel geltend zu machen. igt Ihr mir das Alles? fragte er. r gefallt! 3 fange an zu glauben, daß Ihr ein falſches Spiel elt! Keine Idee daran! Ich ſagte Euch ja, wo ich Euch helfen kann, da werbe ich es thun.

Der Baron fuhr erſchreckt zuſammen, ein ſcharfer Pfiff klang plötzlich aus der Ferne herüber.

Was war das? fragte er heiſer, während er angſtwoll auf das Fenſter blickte.

Was? erwiderte Bucket ruhig.