imner Vſchied f die gnt.
.„WVas daß e Shulat
und ich
fung des
ſen, und
ſchungen 0
1. glühende
ihmun⸗
Nan ver⸗ Verbre⸗
der Be⸗ ſelhafter lbſtmord
aufge⸗
mordung
.
— 1547—
„Man behauptet, ein und dieſelbe Hand habe beide Verbrechen begangen,“ erwiderte Baron Udo mit ſchärferer Betonung.
„Ich errathe ſchon, wer Dir das Alles geſagt hat,“ verſetzte der Mojoratsherr.„Der Polizeirath Heller hat Dich auf der Reiſe noch England begleitet, dieſer intriguante Polizeiſpion wittert überall ein Verbrechen und—
„Heller iſt ein ruhiger und vernünftiger Mann, der—
„Erlaube, er iſt ein ehrgeiziger Menſch; er möchte gerne jetzt noch Karriere machen, oder einen Orden verdienen, das iſt die Trlebfeder ſeiner Handlungen. Jeden nur irgend zreifelhaften Fall betrachtet er als ein Verbrechen und was liegt daran, ob ſchließlich ein Schuldloſer dieſes Verbrechens angeklagt wird, wenn nur die Richter ihn verurtheilen.“
„Und weißt Du, wen er anklagt?“
„Nein.“
„Den Mojorateherrn von Oſthofen!“ erwiderte Baron Udo, ihn feſt anblickend.
Baron Ebmund lachte, aber es war ein heiſeres, unheimliches Lachen.
„Er klagt ihn an des Betrugs und des Mordes, und ich fürchte, daß die Beweiſe, die er gegen ihn geſammelt hat, über⸗ zeugend ſind.“
Hoch aufgerichtet ſtand der Majoratsherr ſeinem Bruder ge⸗ genüber, aus ſeinen Augen leuchteten die Gluthen des Haſſes und mühſam erhaltener Wuth.
„Das fürchteſt Du?“ fragte er heiſer.„Ich will eher glauben, daß Du es wünſcheſt!“
„Wenn das der Fall wäre, würde ich nicht hieher gekommen ſein, um zu warnen!“ erwiderte Baron Udo, nicht minder erregt. „Man behauptet, der Majoratsherr von Oſthofen ſei ein Schau⸗ ſpieler—“
„Dus behauptet dieſer Spion?“
„Ja, dos behauptet dieſer Polizeirath, und aus dieſer An⸗ klage ergeben die übrigen Beſchuldigungen ſich von ſelbß.“
„Die übrigen Beſchuldigungen?“ knirſchte der Majoratsherr.
„Jawohl. Die Ermordung Benders und des Hofmeiſters—“
„Ich werde dieſem Heller das böſe Maul ſtopfen!“
„Wenn er nicht überzeugende Beweiſe hätte, würde er nicht


