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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 4. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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58. Kapitel.

Das Ende des Glanzes.

Der Majoratsherr von Oſthofen hegte die feſte Ueberzeugung, daß der Brief, den er an Madame Winkel geſchrieben hatte, ſeine Wirkung nicht verfehlen werde.

Wenn auch die Beiden in ihrer augenblicklichen Erwartung ſich getäuſcht ſahen, ſo mußten ſie doch einſehen, daß ſie unter den obwaltenden Umſtänden nichts Beſſeres thun konnten, als ihm die kurze Friſt zu bewilligen, zumal er ja ſein Wort dafür verpfändet hatte, daß er am nächſten Tage ihnen das Geld zahlen wolle.

Was hatten ſie davon, wenn ſie nicht warteten? Mochten ſie auch darüber, daß ſie heute ſich getäuſcht ſahen, wüthend ſein, die Klugheit gebot Ihnen doch, ſich zu gedulden und zu ſchweigen.

Nach dieſer Seite hin glaubte der Baron Alles geordnet.

Der Bankier hatte verſprochen, morgen das Geld zu zahlen, und es war jetzt auch mit Sicherheit anzunehmen, daß er Wort hielt, er durfte ferner darauf vertrauen, daß Johann und die Schau ſpiele rin in ihrem eignen Intereſſe ſchweigen würden, wenn ſie das Geld erhalten hatten.

Die Rückkehr des Polizeiraths aus London der Beſuch des Vagabunden machten ihm freilich noch einige Sorgen, aber er ging auch darüber leicht hinweg; der Vagabund mußte auf dem einen oder andern Wege, wenn auch durch Opfer beſeitigt wer⸗ den, und der Polizeirath konnte dann lange ſuchen, bis er Be⸗ weiſe fand.