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„Nein, nein, die Anklage geht überhaupt von einer ganz aß⸗ deren Seite aus,“ ſagte der Bankier,„die Familie hat gar nichts damit zu ſchaffen.“
„Dann frage ich noch einmal, weshalb warnte Klara mich?“
„Vielleicht deshalb, um ſich ſelbſt Gewißheit zu verſchaffen. Der frühere Verwalter hatte ſie, oder vielmehr ihre Tante ge⸗ warnt, die Baroneſſe glaubte möglicherweiſe, Du werdeſt ihr wei⸗ tere Enthüllungen machen können. Weshalb ſollen wir uns da⸗ rüber den Kopf zerbrechen, nehmen wir die Dinge wie ſie ſind und halten wir uns einfach an die Thatſachen.“
Rofn hatte den Brief beendigt, ſie übergab ihn dem Vater, der ihn flüchtig las und ſeine Befriedigung durch ein Kopfnicken zu erkennen gab.
„Ich ſelbſt werde die Adreſſe ſchreiben, damit er weiß, daß ich den Inhalt des Briefes kenne und mit ihm einverſtanden bin,“ ſagte er,„meine Handſchrift auf der Adreſſe kann ihm da⸗ rüber keinen Zweifel laſſen. Und nun beginne mit Deinen Vor⸗ bereitungen für die Reiſe, mit dem erſten Zuge morgen früh mußt Du abfahren.“
Er ging hinaus, und eine Viertelſtunde ſpäter verließ der Kutſcher das Haus, um den Brief nach Oſthofen zu bringen.
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