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„Verze ihen Sie, ich glaube nicht daran!“ ſagte die Schau⸗ ſpiclerin.„Ich erinnere Sie an das Opfer, welches Ihr früherer Reitknecht für Sie bringen mußte. Haben Sie ihn entſchädigt?“
„Ich verſtebe Sie nicht.“
„Das heißt, Sie wollen mich nicht verſtehen. Erinnern Sie ſich denn nicht mehr des Brillantſchmucks—“
„Ach, Sie meinen dieſe Geſchichte?“
„Sie hatten mir den Schmuck geſchenkt, aber ihre Braut wußte, daß er in Ihrem Beſitz war und erwartete von Ihnen das Geſchenk. Hätte Sie die Wahrheit erfahren, ſo wäre der Bruch unvermeidlich geweſen, damit ſie dieſelbe nicht erſuhr mußte der Reitknecht eines Diebſtahls beſchuldigt werden.“
„Er verlor witer nichts dabei, ich hätte ihn ohnedies ent laſſen müſſen.“ S
„Er verlor ſeine Freiheit und ſeine Ehre.“
„Bah, dieſe Menſchenklaſſe—“
„Baron, dieſe Menſchen lieben ihre Fre iheit und ihre Ehre ſo ſebr, wie wir,“ ſagte Madame Winkel ernſt. Hoben ſie ihn entſchädigt?“
„Er iſt wieder in meinen Dienſten.“
„Und das betrachten Sie als eine Entſchädigung?“
„Giht es ihm nicht die verlorene Ehre zurück?“
„Nein. Sie hätten ihm eine Geldſumme geben müſſen, um ihn für ſein ganzes Leben ſicher zuſtellen.“
„Ah, bah, Florentine. Sie ſind zu zartfühlend!“
„Ich folge darin nur der Stimme meines Gewiſſene. Ich rede ja nicht davon, deß ich für mein Opfer eine Entſchädigung fordere—“
„Und dennoch habe ich Ihven ein Geſchenk angeboten.“
„Ein Geſchenk, welches eines Majoratsherrn von Oſthofen nicht würdig iſt, das werden Sie ſelbſt zugeben müſſen. Was bieten Sie mir an? Tauſend Thaler! Und welche Mitgift haben Sie zu erwarten? Hunderttauſend Thaler.“
„Woher wiſſen Sie das?“
„Man ſpricht überell davon.“
„Man ſollte ſich um ſeine eignen Angelegenheiten bekümmern!“ der Baron ärgerlich“
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„Dann ſchuldigung ſtoßen.“
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