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„Er wird keinesfalls darauf eingehen.“ „So hören wir, was er ſagt und das kann uns einigermaßen zur Richtſchnur dienen. Sei nur vorſichtig und verrathe nicht, daß wir uns gegen ihn verbündet haben, er darf das nicht eher er⸗ fahren, bis wir den Schlag führen. Bietet er Dir für die Por⸗ träts eine anſtändige Summe, ſo verkauf' ſie ihm, für uns haben ſie keinen Werth. Haſt Du in Wien Bekannte?⸗ Die Schauſpielerin nickte pejahend.
„Sind es Leute, die auch den Schauſpieler Lahdau gekannt haben?“
„Jawohl.“
„Dann wäre es vielleicht gut, wenn Du an ſie ſchreiben mollieſt. Erkundige Dich, weshalb Landau damals Wien ſo plötz⸗ lich verlaſſen hat, wohin er gegangen iſt, und ob man ſpäter nie wieder etmas von ihm gehört hat.“
„Ich glaube, men wird mir darauf keine befriedigende Ant⸗ wort geben können.“
„Einerlei, verſuch's, Florentine, vielleicht erfahren wir doch etwas.“
„Ich ih ſchreiben, wenn Du es wünſcheſt, aber Dä ſollſt ſehen, es iſt vergeblich.“
Der Reitknecht nahm Kopſſchüttelnd ſeine Jockeimütze.
„Wir müſſen eben Alles verſuchen,“ ſagte er,„die Mühe iſt ja Flein und die Möglichkeit, daß wir etwas erfahren, immerhin vorhanden. Du darfſt nicht vergeſſen, daß jeder Beweis gegen ihn in unfrer Hand eine Woffe iſt, die ihn vernichten und uns reich machen kann.“
„Ich weiß das wohl,“ erwiderte die hübſche Frau ſinnend, während ſie ihm die Hand zum Abſchied reichte,„und ich werde Alles thun was ich vermag, um uns dieſe Waffen zu verſchaffen, aber ich fürchte, wir erreichen trotz alledem nicht, was wir wollen. Selbſt wenn wir unſre Drohungen ausführen, wo werden wir Glauben finden? Bei ſeinem Bruder gewiß nicht und ebenſo⸗ wenig hei dem Vater ſeiner Braut. Sie haben ihn als den Majoratsherrn von Oſthoſen anerkannt und ſie werden nicht zu⸗ geben wollen, daß ſie ſich ſo ſehr geirrt hahen. Und darauf wird der Baron pochen, er weiß, daß ihm keine Gefahr droht,


