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„Beweiſen? Vielleicht doch! Das Porträt des Sauſpie leis Konrad Landau gleicht ihm mehr, als das andre.“
„Die Pockennarben in ſeinem Geſicht, laſſen einen Vergleich nicht zu.“ e
„Dieſe Narben begünſtigen den Betrug aber min haben ſie nicht getäuſ“t,“ erwiderte Madame Winkel.
„Du hegſt alſo die Ueberzeugung, daß er jener Sceu⸗ ſpieler iſt?“
„Und erinnerſt Du Dich vielleicht irgend eines beſenderen Kennzeichens—“
„Ich habe ihn nicht ſo genau gekannt, es war und blich eine oberflächliche Bekanntſchaſt. Dennoch behaupte ich, das dieſer Schauſpieler der jetzige Majoratsherr von Oſthofen iſt. leiser wird es ſchver, wenn nicht unmözlich ſein, ihm dos zu be⸗ weiſen.“
„Und dennoch müßte es ihm bewieſen werden,“ ſagte Johann gedankenvoll.
„Der Einzige, der dieſen Beweis finden könnte, iſt der Poli⸗ zeirath Heller!“
„Das glaube ich auch, aber ich möchte auf dieſen Mann erſt dann zurückkommen, wenn wir die Gewißheit haben, daß unſere Pläne geſcheitert ſind.“
„Fürchteſt Du, daß er ſie durchkreuzen könnte?“ fragte die Schauſpielerin, während ſie die Porträts wieder in das Album legte. „Er wird auf unſere Intereſſen nicht die mindeſte Rückſicht nehmen, Florentine, ihm iſt es nur darum zu thun, den Aben⸗ thenrer zu entlarven, und ob wir dabei etwas gewinsen, iſt ihm außerordentlich gleichgultig. Wir müſſen ihm gegenüber ſchwei⸗ gen, auch mit dem Verwaiter, der geſtern eutlaſſen worden iſt, dürſen wir kein Bündniß ſchließen, der Mann weiß nichts, aber er möchte gerne den Gewinn mit uns theilen. Verfolgen wir unſern Weg, ich werde den richtigen Augenblick benutzen, und wie die Sachen ietzt liegen, zweffle ich nicht, daß wir eine gute Aernt halten werden.“
Madame Winkel wanderte langſam auf und nieder, ſie hattt die Brauen ernſt zuſammengezogen und die Lippen aufeinander
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