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„Und die Forderung wird lächerlich, wenn wir unſre Dro⸗ hungen nicht auf Beweiſe ſtützen ſagte die Schauſpiele⸗ rin gedankenvoll.
Johann hielt ihre Hand noch immer. der ſeinigen, er legte jett den Arm um ihren Nacken und küßte ſie auf die Lippen.
Die hubſche Frau lächelte und gab ihm den Kuß zurück.
„Jetzt biſt Du meine Braut,“ ſagte er triumphirend.
„Und ich rechne darauf, daß ich die Braut eines ehrlichen Mannes bin, der ſeine Verſprechu⸗gen gewiſſenhaft einlöſen wied, erwiderte ſie in ernſtem Tone„Wenn ich in dieſer Erwartung mich getäuſcht ſehe, dann werde ich nicht ruhen, bis ich Nahe genommen habe.
„Um Gotteswillen, was veranlaßt Dich zu dieſen Drohungen?“ ſcherzte Johann.„Wenn ich es nicht ernſt und redlich meinte, Florentine, würde ich nicht um Dich geworben, nicht dieſes Bünd⸗ niß mit Dir geſchloſſen haben.“
„Im, man kann nicht wiſſen—
„Zwe fle nicht an mir, ich werde Dir beweiſen, deß dieſe Zweifel nicht berechtigt ſind: Sobald wir die Mittel beſitzen, wer⸗ den wir unſre Hochzeit feiern.“
„Und— ich frage das noch einmal— wenn wir ſie nicht erholten i
„Dann bricht Alles zuſammen! und ich denke, dann wird der Bruder des Majoratsherrn uns unter die Arme greifen, er muß uns ja dankbar ſein.“
„Dankbar?“ erwiderte Madame Winkel, während ihr Blick auf den Lerbeerkränzen ruhte, die ſie vielleicht auch an Undank erinnerten.„Ich habe niemals Dank von den Menſchen erwartet auch nie welchen gefunden.“
„Na, wenn Alles ſchief geht, dann bin ich noch immer der Mann, der ſeinen Weg durch das Leben findet,“ ſagte Johann.
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„Denke nicht, Floreutine, daß ich dabei auf Dein Vermögen rechne,
3 ſoll Dir für alle Fälle geſichert bleiben, ich laſſe mich nicht von Dir ernähren, dazu bin ich zu ſtolz.“
Jetzt küßte Florentine Winkel ihren Verlokten, deſſen lette Worte ſie beruhigt und ihre Beſorgniſſe beſeitigt hatten. „Alſo vor der Hochzeit des Barons muß der Schlag geführt
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