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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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dinand ihm in die Rede,vas alſo würden wir dadurch ge⸗ winnen?

Wenn ſie kommt, wird ſie beobachtet

Sie kann ſchon dort geweſen ſein.

Gut, dann werden wir vielleicht bald erfahren, was wir zu wiſſen wünſchen. Ein Detektiv hat es übernommen, die Thüre des Hauſes zu bewachen, er wird ihr folgen, wenn ſie das Haus verläßt, und ich glaube, wir dürfen ſeiner Schlauheit volles Ver⸗ trauen ſchenken.

Ferdinand von Fallenberg ſchüttelte mit zweifelnder Miene das Haupt.

Ich meine es ſei beſſer, wenn wir felbſt thatkräftig ein⸗ griffen, ſagte er.Signora Grimaldi weiß ſehr wohl, was ſie erwartet, wenn

Von einem thatkräftigen Eingreifen kann erſt dann die Rede ein, wenn wir wiſſen, wo die Damen wohnen, Herr Baron, und um dies zu erfahren, müſſen wir uns aller Mittel bedienen, die uns zu Gebote ſtehen.

»Und ſeien Sie verſichert, daß ich das Meinige auch dazu bei⸗ tragen werde, ugte Miß Cleveland in ihrer treuherzigen Weiſe. Ich werde ſofort Erkundigungen einziehen, und ich denke, wir erhalten dadurch eine Fährte, die wir verfolgen können.

So wollen wir Sie auch nicht länger aufhalteu, erwiderte Heller, indem er ſich erhob,hoffentlich erfahren wir heute Abend, daß Ihre Bemühungen ein glückliches Reſultat gehabt haben.

Ferdinand ſtand jetzt auch von ſeinem Sitz auf, Miß Clere⸗ land reichte ihm die Hand und ſah ihn mit einem Blick vol herz⸗ licher Theilnahme an.

Wir werden ſie finden, ſagte ſie in zuverſichtlichem Tone, und wenn ſie Alles erfahren hat, dann, darauf vertraue ich mit Zuverſicht, wird ſie nicht länger Bedenken lragen, der Stimme ihres Herzens Folge zu geben.

Und glauben Sie wirllich, daß ihr Herz für mich ſpricht?

Ja, ich glaube es, weil ich es weiß.

Ich danke Ihnen für dieſen Troſt.

Ich glaube es, weil ihre Augen es mir verrathen haben, und weil ich weiß, daß dieſe Augen nicht lügen können, und des⸗