Druckschrift 
Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
Einzelbild herunterladen

1188

ſich im Palois des Lerds befindet,as haben wir dadurch ge⸗

wonnen?

Sehr viel.

Nicht« weiter, ols S wir wiſſen wo die Dame ſich be⸗ findet. Was können wir etwidern, wenn man uns erklärt, die gerin ſei freiwillig

Herr Rath, dieſe Erklärung wäre eine Lüge!

Zugegeben, daß ſie es iſt, können wir's beweiſen?

Signora Arabella würde dieſer Ecklärung mit Entſchieden⸗ heit entgegenkreten.

Ja wenn man das All s ſo glatt ordnen könnte! ſagte Heller achſelzuckend.Man wird uns Stein in den Weg werfen, über die wir ſo raſch nicht hinüber können, und jeder Tag, den wir nutzlos verlieren, kann

Beunruhigen Sie mich nicht noch mehr, ſagte Ferdinand erregt,meine Beſorgniſſe ſind ohnedies groß genug, ſie laſſen mir keine Ruhe. Wollen Sie mich zu Miß Cleveland be⸗ gleiten 7 F

Haben Sie die Adreſſe?

Jawohl.

Gut, dann wollen wir gehen, erwiderte Heller, iadem er ſeinen Hut nahm.

Die Veiden ſtiegen in ein Cab, nachdem Ferdinand dem Kut⸗ ſcher die Abreſſe genannt hatte, und nach einer ziemlich langen Fahrt vurch breite und enge, belebte und ſtille Straßen hielt der Wagen vor der Thür eines kleinen, freundlichen Hauſes.

Das Innere des Hauſes war dem äußerrn entſprechend, we⸗ niger elegant, als gemüthlich, mir allem Comfort aigeſtattet und Alles ſo ſauber und ordentlich wie in einem Schmuckkäſichen.

Schon das freundliche Dienſtmädchen in dem ſauberen An zuge und mit der heiter lächelnden Miene, machte einen ange⸗ nehmen Eindruck, und als nun die Beiden in das trauliche Stübchen traten, in welchem Miß Cleveland ſie empfing, be⸗

7

ſchlich ſie ein wirklich wohlthuendes G fühl der Ruhe und des

Friedens

Miß Cleveland trat dem Freunde mit herzlicher Wärme ent⸗ gegen, jeder Zug ihres treuherzigen Geſichts ließ erkennen, wie angenehm ihr dieſer Bejuch war.

ʒubinond Plotz genor b der alten ſhig wer⸗ Piß Clev nn Brauen zürne zeigten

Und das den Polize n Bimme 9 hinßweile

ren inen9 Unſte Pe Bewiß, a

Sie hät Doß er Jawohl

Glauben ſnen wird? ehrlichkeit er hienen.

Miß Clev eriger Viick heſicht Ferdin Loid Ste zmein als Le ohl vermuth In ſeiner

Das glo ſlten, ſchon ſbeugen.

In ſein ſhen? frag lweſenhet S lber man kan iu Privatl