Druckschrift 
Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Aeußerungen kann ich auch nur Vermuthungen ſchöpfen, Beweife fehlen mir ganz und gar.

Ferdinand war ſtehen geblieben, ſein Blick ruhte voll ge⸗ ſpannter Erwartung auf dem Polizeirath.

Und was vermuthen Sie? fregte er.

Ich kann Vieles vérmuthen, aber ich weiß nicht, was unter dieſem Vielen das Richtige iſt. Es iſt möglich, daß die Damen ſich im Palais des Lorde befinden, es iſt ebenſowohl möglich, daß ſie an einem andern Orte ſind

Wir müſſen das vor allen Dingen zu erforſchen ſuchen.

Und eben dies hoffte ich von Sam zu erfahren.

Was halten Sie von Miß Ceve and? fragte Ferd nand.

Ich kenne die Dame nicht.

Allerdings nicht, aber würden Sie es rathſam finden, mit ihr in Verbindung zu treten?

Der Polizeirath blickte eine Weile ſchweigend vor ſich hin.

Schaden könnte es nicht, erwiderte er enelichwir erfahren odn hr wenigſtens Manchs über lieſen Lord, was uns ven Nutzen ſein kann. 2

Und daß ſie uns in jeder Weiſe beiſtehen wird, dafür bürge ich. Sie hat jedenfalls in den höheren Kreiſen Freunde, die

Die uns wenig helfen können, fiel Heller ihm in die Rede. Was wir erreichen wollen, müſſen wir durch Liſt zu erreichen ſuchen. ſofortSie haben ſich mit der hieſigen Polizei in Verbindung ge⸗

ſetzt? 8 eſagtGrſtern ſchon. Ich kann auf die kräftigſte Unterſtützung Lord rechnen, ll ich auf Grund von Bewiſen zur Verhaftung 1das 4 ſchre ten darf, aber ſo lange ich dieſe Beweiſe nicht habe, darf ich auch keinen Beiſtand erwarten. Sie werden begreifen, Herr von Falkenberg, daß die Polizei auf Grund haltloſer Vermu⸗ thungen gegen einen Lord nicht vorgehen wird, daß ſie es ſelbſt dann nur ungern thut, wenn Beweiſe gegen ihn vorlie en. Vor dem Geſttz ſind Alle gleich! warf Ferdinand unge⸗ duldig ein.. Trotzdem wild auf Rang und Stellung immerhin Rückſicht genommen. Geſetzt, wir können beweiſen, daß Signora Arabella 75*

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