Druckschrift 
Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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1178

Lord lakoniſch.Die Londoner Polizei iſt außerordentlich raſch und wenn ſie e nmal eine Spur entdeckt hat, dann verfolgt ſie die⸗ ſelbe auch mit unermüblicher Energie.

Dieſe Spur kennt außer Ihnen nur Sam!

Und Sam iſt ſo unvorſichtig geweſen, einem Manne Rede zuſtehen, den er nicht kannte, Sie dürfen das nicht unberückſichtigt laſſen.

Wiſſen Sie, wer dieſer Mann war? fragte Signora Gri⸗ maldi.

Nein, aber ich ahne, daß er ein Polizeibeamter war.

Sam hat ihm nichts verrathen.

Sagen Sie das nicht. Dieſen Leuten genügen halbe Worte ſie entdecken darin mehr, als Andre in einem ganzen Satz. Ich weiß nicht, was Sam ihm auf ſeine Fragen geantwortet hat. Jedenfalls aber iſt es ſchon beunruhigend, daß überhaupt Fragen an ihn geſtellt worden ſind.

Die alte Frau konnte ihrer Angſt nicht gebieten, ſie ſpiegelte ſich in jeder Falte ihres welken Geſichts, in jeder Bewegung, die ſie machte.

So würden Sie mir rathen, heute noch abzurciſen? fragte ſie.

Ja, allerdings.

Ich glaube nicht, daß es mir ſo raſch gelingen wird.

Arabella zu überreden? Verzichten Sie darauf!

Ich greife nicht gerne zu einem Gewaltmittel, ſo lange ich es vermeiden kann.

Es iſt keine Gefahr dabei

Mag ſein, aber ich fürchte das Erwachen.

Iſt Sam nicht bei Ihnen?

Was vermag er? Gewalt will und darf ich nicht an⸗ wenden

Signora, ich muß es Ihnen überlaſſen, über die Sachlage nachzudenken und das zu thun, was Ihnen gut dünkt, ſagte der Lord kühl, indem er ſich erhob.Ich habe Sie auf Alles auf⸗ merkſam gemacht, mas Sie zu berückfichtigen haben und wüßte nicht, was ich demnach hinzufügen ſollte. Wollen Sie auf meinen Schutz Anſpruch machen, ſo wiſſen Sie, unter welchen Bedingun⸗ gen er Ihnen wird, und Sie können barauf rechnen, daß Ste un⸗

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