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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Ich würde Ihnen einen Rath geben, wenn ich glauben könnte, daß Sie ihn gutheißen und befolgen werden.

Reden Sie, Mylord, ich höre.

Es wäre möglich, daß Signora Arabella ſich zu Miß Cle⸗ veland flüchtete, ſagte der Lord, den prüfenden Blick unverwandt auf ſie heftend,und wenn dies geſchähe, dann wären Sie ver⸗ loren.

Sie würden mir dann Ihren Schutz nicht mehr angedeihen laſſen, Mylord?

Lord Stanhope drehte eine geraume Weile an den Spitzen ſeines Bartes.

Signora, ich glaube, daß Sie dieſe Frage ſelbſt beantworten können, erwiderte er. Ich würde es ſehr bedauern, aber

Ich weiß bereits genug unterbrach die alte Frau ihn,es iſt ein Grund mehr, Arabella zu zwingen, meinem Willen ſich unterzuordnen. Aber ziehen Sie daraus keine falſche Schlußfol⸗ gerungen, Mylord, die Bedingung, die ich geſtellt habe, muß er⸗ füllt werden.

Ich frage nur, was Sie thun wollen, wenn die junge Dame Ihnen den Gehorſank verweigert. Wäre es in dieſem Falle nicht das Kürzeſte und Sicherſte, wenn man iyr einen Schlaftrank gäb?

Signora Grimaldi ſchien in dieſem Vorſchlage dur aus nichts Verdächtiges zu finden, ſie nickte ſogar zuſtimmerd, als ob ſie an⸗ deuten wolle, ſie ſei damit ganz einverſtanden.

Sie würden die Reiſe in meinem Wagen machen, fuhr Mylord fort,und Sam kann Sie begleiten, es muß dann Ihre Sorge ſein, daß Arabella nicht entflieht und

Ich hoffe, das Alles wird unnöthig ſein, erwiderte die alte Frau, das Haupt erhebend,ich werde ruhig und vernünf⸗ tig mit ihr reden und ihr vorſtellen, daß dieſe Reiſe genacht wer⸗ den muß.

Sehr wohl, aber wird ſie nicht f agen, wer Ihnen Gaſt⸗ freundſchaft angeboten hat?

Ich will das abwarten, Mylord.

Gut. Wann wollen Sie mit ihr reden?

Natürlich heute noch.

Ich würde Ihnen rathen, die Sache zu beeilen, ſagte der