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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Nicht perſönlich, nur dem Namen nach. Höchſt achtbare Familie!

Unter den Schutz dieſer Dame will ſie ſich ſtellen.

Damit wäre alſo der Bruch zwiſchen Ihnen und Arabella ausgeſprochen?

Nicht doch, Mylord. Wenn auch augenblicklich das Verhält⸗ niß zwiſchen uns etwas getrübt iſt, ſo wird es mir doch nicht ſchwer fallen, ihr volles Vertrauen wieder zu gewinnen, ſobald ſie ſieht, daß ſie auf mich allein angewieſen iſt.

Glauben Sie das wirklich?

Ich bin davon überzeugt. 3

Das beruhigt mich, ſagte der Lord.Was aber dann, wenn Arabella ſich weigert, Ihnen nach Schottland zu folgen?

Ich hoffe, ſie wird die Gründe, die uns zu dieſer Reiſe zwingen, anerkennen.

Dieſe Hoffnung kann ich nicht theilen, Signora. Ich glaube ſogar, daß ſie ihr rie Gründe nicht nennen dürfen, wenn Sie nicht Mißtrauen ſäen und Alles verderben wollen. Weiß die junge Dame, daß ſie unter meinem Dache wohnt?

Nein. S

Weshalb haben Sie es ihr verſchwiegen?

Weil ich vorausſah, daß Sie ſich weigern würde, die Gaſt⸗ freundſchaft eines ihr unbekannten Herrn auzunehmen.

Iſt Arabella wirklich ſo peinlich? fragte der Lord mit lei⸗ ſem Spott.

Wäre ſie es nicht, Mylord, ſo würde ich ihr die Wahrheit geſagt haben.

So kennt ſie wohl auch nicht die Gründe, die Sie gezwun⸗ gen haben, Ihre ſrühere Wohnung ſo plötzlich zu verlaſſen?

Nein.

Der Lord ſchüttelte mißbilligend das Haupt.

Ich komme auf meine Frage zurück, ſagte er.Was wollen Sie thun, wenn Arabella ſich weigert, Sie nach Schottland zu begleiten?

Ich hoffe S Signora, damit kommen wir nicht zum Ziel. Sie müſſen auch hierauf vorbereitet ſein.

Was ſoll ich in diefem Falle thun k.

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