Awarten, geſchähe
zu ver⸗
man die gen—
ontrakt⸗ d.„Und ter allen Konzert⸗
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heimniß, welches der Mann wußte, dem Du von Zeit zu Zeit Geld ſchickteſt, dieſes Geheimniß, deſſen Enthüllung Du ſo ſehr fürchteteſt, betraf mich, meine Geburt.“
Signora Grimaldi lachte höhniſch, aber es war ein gezwun⸗ genes Lachen, welches deutlich erkennen ließ, daß Angſt und Be⸗ ſtürzung hinter ihm ſich verſteckten.
„Jener Mann ſtarb und ſeine Papiere fielen in andre Hände,“ fuhr Arabella fort, die vielleicht ſelbſt nicht ahnte, wie nahe ihre Vermuthungen der Wahrheit kamen,„und aus dieſen Papieren ging hervor, daß ich nicht Deine Tochter bin.“
„Biſt Du wahnſinnig?“ rief die Alle, von ihrem Sitz auf⸗ ſpringend.„Wer hat Dir dieſe Dummheiten in den Kopf ge⸗ ſetzt? Der Baſtard wahrſcheinlich, der ſelbſt nicht weiß, wer ſein
Vater iſt und nun auch—“
„Willy hat mir nichts geſagt—“
„Er hat ja ſpionirt!“
„That er es, ſo geſchah es in meinem Auftrage!“
„Ah— meine eigne Tochter ſpionirt hinter meinem Rücken—“
„Dein Hohn iſt Werechtigt, ſagte Arabe a kalt;„ich wollte wiſſen, weshalb jener Mann unterſtützt wurde, denn es war mein Geld, was Du ihm ſchickteſt. Du verweigerteſt mir die Antwort auf meine Fragen, Du haſt mir nie Vertrauen gezeigt und ſtets Geheimniſſe vor mir gehabt, die—“
„Die Dich weiter nichts angingen!“ fuhr Signora Grimaldi in fieberhaſter Erregung auf.
„Du ſollteſt mir dankbar ſein, daß ich Dich mit allem Un⸗ angenehmen verſchonte, Dir Alles aus dem Wege räumte—“
„Offenheit wäre beſſer geweſen! Zwiſchen Mutter und Toch⸗ ter ſollen keine Geheimniſſe ſchweben, ſie entfremden die Herzen und führen unwillkürlich zu Vermuthungen, die wenn ſie einmal
aufgetaucht ſind, auch raſch einen feſten Halt gewinnen.“
„Und an die man ſich um ſo feſter klammert, je unſinniger ſie ſind.“
„Ich bin darüber andrer Anſicht. Jene Papiere alſo fielen in die Hände des Gerichts, welches ſich mit der Ordnung des Nachlaſſes beſchäftigen mußte. Und nun hat das Gericht ſeine Boten abgeſanbt, um meine Rechte zu wahren und—“
Der Baſtard. 74


