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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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berlangen, tfertigen. Frühſtück. und als als ſe ppen he⸗ m gefaßt

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ben ſeitdem ſich geändert, erwiderte Arabella, ohne vor dem ſte⸗ chenden Blick die Augen niederzuſchlagen. Es thut mir leid, Dich darauf aufmerkſam machen zu müſſen, daß unſre Exiſtenz von meiner Ein nahme abhängt, Du hätteſt ſelbſt Dir das ſagen können. Und nun willſt Du mir verbieten, die Bedingungen meines Kontrakts zu erfüllen? Abgeſehen bavon, daß dieſer Kontraktbruch mich entehrt, werden wir auch durch denſelben in Noth gerathen

So lange wir hier wohnen, nicht.

So lange wir hier wohnen? Wem gehört dieſes Haus? Wem haben wir dafür zu danken, daß er uns vor den Gefahren, die Du fürchteſt, ſchützt?

Die alte Frau wandte verwirrt das Antlitz ab, ſie durfte die Wohrheit nicht ſagen, wenn ſie nicht in der Seele des arg⸗ loſen Mädchens Mißtrauen erwecken wollte.

Du darfſt darüber ruhig ſein, ſagte ſie,Sam hat für dieſes Aſyl geſorgt.

Sam? Ihm tra ich nicht

Er iſt Dein Bruder!

Und zu allem Böſen fähig, wenn es ſelbſtſüchtige Zwecke zu verfolgen gibt, erwiderte Arabella mit ſcharfer Betonung. Ich frage noch einmal, in welchem Hauſe wohnen wir?

Ich weiß es nicht.

Und glaubſt Du, damit werde ich mich beruhigen?

Ich ſehe nichts, was Dich beunruhigen könnte, ſagte die alte Frau in demſelben ſcharfen Tone.

Was mich betrifft, ſo ſchenke ich meinem Sohne volles Vertrauen, und Du müßteſt doch wiſſen, daß ich ſelbſt den Kon⸗ traktbruch nicht gebilligt haben würde, wenn mich nicht die trif⸗ tigſten Gründe dazu zwängen.

Du willſt mir dieſe Gründe nicht nennen?

Weshalb ſoll ich Dich beunruhigen? Meine Worte müſſen Dir genügen.

Das erkenne ich nicht en. Ich verlange Vertrauen!

Vertrauen? Habe ich es Dir nicht bewieſen, ſo lange ich lebe? Wenn ich Dir ſage, es muß ſein, ſo darfſt Du auch glauben, daß es ſein muß!