per kennt, dann iſt er ein unerbeſſerlicher Eſel. Ich weiß ſelbſ
am beſten, was mir zuträzlich iſt oder nicht, und ich hege die feſte Ueberzeugung, daß mir eine Kanze Wein nicht ſchaden wird. Sei ſo gut und leihe mir einige elende Schraden—“
„Ich habe ſelbſt nichts!“
„Na, na, Verehrte ſter, verſchanze?
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ich nicht hinter greifbare
Lüge en!“ habe ſeit langer Zeit nicht mehr gearbeitet.“
Und alſo aic 3 t verdient, daß iſt freilich richtig. Aber vorher hoſt Du bed e Einnahmen gehabt. Der Kunſtverein hat die ii nud quch den Preis für das Bild ge⸗ zRhlt
„Ich dieſes Geld meiner Mutter gegeben.“
„Das glaube ich nicht,“ ſagte Auerbach, in deſſen weit geff⸗
neten Augen grenzenloſes Erſtaunen ſich au ückte
„Weshalb ſollte ich Sie belügen?“ 2
„Ich hätte nicht geglaubt, daß Du eins ſolche Dummheit be⸗ gehen könnteſt. Wer wird ſich denn unter den Pantoffel ſeiner Mutter ſtellen! Ich begreife Dich nicht, Willy, jetzt kannſt Du um jeden Groſchen Deines Eigenthums betteln.“
„Meine Mutter hat ſtets die Kaſſe verwaltet,“ erwiderte Willy, „und ich hielt es für meine Pflicht, ihr das Geld zu übergeben, mit dem ich ohnedies nichts anzufangen wußte.“
„Du fürchteſt wohl, Deine Freunde könnten Dich anpumpen wollen?“ ſagte Auerbach verächtlich.„Für dieſen Fall war's ſrei⸗ lich eine gute Ausrede, ſagen zu können, das Geld ſei nicht mehr in Wit Beſitz.“
„Ob ich das gefürchtet habe? Es kann ſein, jetzt weiß ich es nicht mehr. Uebrigens ich meine Herren Collegen nicht ſo genau kennen, wenn ich—
„Ah, da haben wir ja das Geſtändniß! Alſo deshalb haſt Du's gethan? Haſt gefürchtet, ein armer Kollege könnte ein paar Groſchen von Dir verlangen? Pfui Teufel, Willy, von bieſer Seite hatte ich Dich noch nicht kennen gelernt.“
Dem jungen Mann war das Blut jäh in die Wangen ge⸗ ſchoſſen, hell loderte der lang verhaltene Zorn in ſeinen Au⸗ gen auf.
„Sie hätten es nicht nöthig, Ihren Kollegen auf der Taſche
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bas mi inmer fülen
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