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„Sie gingen wir „Jawohl.“ Und wann kehrten Sie wieder heim?“ „Gegen zehn Uhr?“
„Wo waren Sie?“
„Im Theater.
„Und als Sie heimkehrten, hörten Sie auch nichts?“
„Nein. Es war nebenan Alles ſtill, und ich begab mich auch
gleich zur Ruhe.“
Sie hörten nicht, daß Jemand ſich entfernte, vernahmen ke 7 e
Stöhnen—“ „Nichts, gar nichts.“
in
„Und auch heute Morgen dachten Sie nicht daran, ſich nach
dem Befinden des Nachbars zu erkundigen?“
„Das iſt nie geſchehen,“ antwortete Madame Winkel.„We
hätte heute Morgen mich dazu veranlaſſen ſollen?“ „Wie waren ſeine Verhältniſſe?“
„Darüber habe ich nie Klarheit erhalten, er ſprach nicht da⸗
von, und ich mochte nicht fragen.“
„Ich verlange nur das Reſultat Ihrer eigenen Beobachtun
gen zu wiſſen. Wie lebte der Mann 3
„Sehr einfach und beſcheiden, aber Sorgen ſchien er keine haben, oder ſich doch nicht zu machen, er war eben mit Allen frieden.“
„Beweiſe von Ge iſtesſtörung hat er Ihnen nicht gegeben?“
„Rie.“
„Er war auch nicht kränklich?“
„Er hat ſo viel ich mich erinnern kann, nie geklagt.“
„Beſaß er Verwandte?“
glaube es nicht“
„Hat er nie von einem Feind geſprochen, den zu fürchten Grund habe?“
„Auch das nicht.“
zu
zu⸗
er
Der Gerichtsrath ſchwieg, er wußte nicht, welche Frage er noch
an die Frau richten ſollte.
„Haben Sie noch eine Frage zu ſtellen, Kollege?“ wandte 5
er ſich zu dem Staatsanwalt.
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