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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 2. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Ja, die junge D wundeteu hielten.

So, ſo, na, deſto beſſer.

Laura trat in dieſem Augenblick mit einer Schüſſel voll Waſſer in, der Arzt reinigte die Wunde und verband ſie.

Was ſich nun noch entwickeln wird, müſſen wir abwarten, ſagte er,ich fürchte, es wird eine Hirnentzündung werden, etwas

icheres läßt ſich jetzt darüber noch nicht ſagen. Ich werde mor⸗ gen früh wieder nachſehen, ſollte der Verwundete über Durſt klagen, ſo geben Sie ihm etwas Zuckerwaſſer, jedenfalls muß bei ihm gewacht werden.

Damit ging er hinaus, Bertram gab ihm das Geleite, und als der junge Mann in's Krankenzimmer zurückkehrte, ſah er ſeine Braut betroffen an.

Da habe ich Dir eine ſchöne Laſt aufgebürdet! ſagte er.

Wie kannſt Du nur ſo reden, Bertram! erwiderte das Mädchen verweiſend.Iſt es denn nicht meine Pflicht, daß ich mich ſeiner annehme?

Das wohl, aber wenn nun wirklich eine ſchwere Krankheit ausbricht?

Dann werde ich ihn pflegen, bis er geneſen iſt.

Sehr gut, aber dieſe Pflege wird Dich auſreiben

Ich fürchte das nicht.

Sie wird Deine ganze Zeit in Anſpruch nehmen!

Das iſt die ſchlimmere Seite, ich werde nur wenig für mich arbeiten können. Aber bin ich denn nicht durch das Geſchenk, er mir gemacht hat, mehr als hinreichend entſchädigt?

Der junge Mann ſchüttelte den Kopf, umwölk⸗ ten Stirne.

Ich will gegen dieſen Punkt keine Zweifel erheben, erwi⸗ derte er,aber ich fürchte, Deine Geſundheit wird darunter lei⸗ den. Wäre es nicht beſſer, wenn wir eine Wärterin engagirten, die dieſe Pflege übernimmt?

Werden fremde Hände ihn ſo aufmerkſam pflegen, wie die meinigen?

Du kannſt ſie ja beauſſichtigen!

Das Mädchen ſtand lange in Nachdenken verſunken, ſie fühlte

ame, welche Sie für die Tochter des Ver⸗

ihr

de