6 ſollte mir leid thun, wenn auch Sie unter den Pantoffel — kämen.“ wüdlic. 5„
.„Glauben Sie, daß Laura htigen wird?“
₰
„Beabſichtigen els es kommt auf Sie an, ob ſi
ihren Zweck erreichen wird.“
„Keinesfalls!“
„Behaupten Sie das nicht,“ ſpottete Auerbach.„Ich wette, Sie würden ſchon jetzt nicht wagen, einen Wunſch Ihrer Braut unerfüllt zu laſſen, vorausgeſetzt, daß Sie ihn erfüllen können.“
„Und weshalb ſollte ich ihn
unter ſolchen Umſtänden nicht
S n „Ja, wesha
Nach der Hochzeit wird's noch beſſer kommen.“ 15
we⸗„Laura wird nichts Unmögliches verlangen.“ danit„Natürlich nicht. Aber es iſt ja nichts Unmögliches, wenn e verlangt, daß Sie jeden Abend zu Hauſe bleiben und kein Wirths⸗ haus betreten ſollen!“ enberg„Ich glaube nicht, daß ſie das verlangen wird,“ ſagte der zu junge Mann ruhig.„Und wenn ſie es verlangte, ſo würde ich ihr ſagen, daß der Mann des Tages Mühen einer Erho⸗ nn er lung bedürfe, und daß dieſe Erholung, mit Maß und Ziel ge⸗ aſſen! noſſen ihn zu neuer Arbeit t ſtär re d amuntere!“ Kheyz 3*„Und Sie glauben wirklich, mit ſolchen Gründen durchzu⸗ Wenn dringen?“ de„Laura wird einſehen, daß ich Recht habe.“ tritte 1„Und ſelbſt wenn ſie es einſähe, würde ſie es nicht zugeben, das Recht iſt immer und in allen Angelegenheiten auf der Seite * der Frauen, Sie werden das auch noch erfahren.“ ⸗„Ich will es abwarten.“ „Hüten Sie ſich nur vor dem erſten Nachgeben, ſonſt dürfte 2
Ihnen ſpäter das Widerſtreben tl werden.“ Der junge Mann ſchüttelte lächelnd das Haupt. „Waun werden Sie heirathen?“ fragte Auerbach.
die „Wir haben den Termin noch nicht feſtgeſetzt.“ Thaler—“
„Davon muß die erſte Cinrichtung der Wohnung beſchafft werden. Wenn nur mein Einko men etwas größer wäre!“
4 Der Baſtard. 51


