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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 1. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Alles deutet darauf hin, daß er ſchuldig iſt, erwiderte er, wie alſo könnte ich zweifeln?

Baron Edmund ſah ihn ſcharf an.

Zweifel hätten in der That keine Berechtigung, ſagte er, der Unterſuchungsrichter iſt von der Schuld des Mannes über⸗ seugt, und auf ſein Urtheil darf man vertrauen.

Gewiß, Herr Baron.

War es Ihnen bekannt, daß der rothe Franz im Walde ubernachtete?

Ich vermuthete es.

Worauf ſtützte dieſe Vermuthung ſich?

Auf Entdeckungen, die ich gemacht habe.

Und welcher Art waren dieſe Entdeckungen?

Ich habe ſie und die Stellen im Walde gefunden, die auf einfaches Nachtlager ſchließen laſſen.

Ich wünſche, daß Sie mir dieſe Stellen zeigen.

Es ſind ihrer viele!

Würden Sie nicht mit einiger Sicherheit können, wo der Wilddieb in der vergangenen Nacht ſein Quartier aufge⸗ ſchlagen hat?

Das wird vielleicht ſchwer halten! ſihte der Förſter kopf⸗ ſchüttelnd.

Gleichviel, wir wollen alle Ihnen bekannten Stellen beſich⸗ tigen, vielleicht finden wir an einer derſelben die Beweiſe, die der Unterſuchungsrichter wünſcht.

Und welche Beweiſe ſind das, Herr Baron?

Das Gold, welches dem Ermordeten geraubt worden iſt.

Glaubt der Herr Richter, der Verhaftete habe es verſteckt?

Ja, allerdings!

Der Förſter blickte ſinnend vor ſich hin. Freilich, wenn die⸗ ſer Beweis gefunden würde, dann konnte die Schuld des Ver⸗ hafteten nicht mehr bezweifelt werden.

Ich bin bereit! ſagte er nach einer Pauſe.

Der Richter rechnet auf Ihre Unterſtützung, weil Sie den Wald kennen, alſo zumeiſt befähigt ſind, Nachforſchungen anzu⸗ ſtellen, die natürlich auch von ſeiner Seite erfolgen werden.

Und wann befehlen der Herr Baron Der Baſtard. 28